Oh, wie vielfältig dieses eine Wort nur ist! Aber der Reihe nach… Ich schreibe hier meistens dem Erlebten hinterher. Beunruhigt mich nicht. Im Gegenteil – macht so was von entspannt. Schrelaxt. Schreiben relaxt :-) Eigentlich wollte ich nur 2 Sätze schreiben. Mittlerweile sind es schon 9 ;-) Anfang des Ganzen war mein hübsches Smartphone von da Schwarzbeere. Mappen und Pläne suchen, per Blauzahn auf den Vaio exportieren und ab in die Druckpresse. Berlin, ich komme ;-) Ich traute meinen Augen nicht! Meine erste Destination wird der GM. Schon ausführlich darüber geschrieben. Aber schön verschleiert, ich will nicht, dass mich meine Fans da überfallen :-) Und irgendwie habe ich es geahnt. Entlang fährt ausgerechnet die Linie U 2. Angel, Angel of Harlem… Äh… of Berlin Mitte :-)
Ich renne auch hinterher. Meistens den Frauen :-) Engelstatuen, Kameras, Musik, Fotografie, Psychiatrie, Bahncard, Mastercard, Häschenbart… ;-) Auch vielen Sachen in meinem Leben. Aber das ist eine der negativen Eigenschaften von mir. Ich will mir damit jetzt aber nicht den Artikel versauen ;-) Gerade dieses Hinterherrennen hat mich nun zu dem gemacht, was ich heute bin. Viel ruhiger, gelassener, glücklicher. Hinterher ist man immer schlauer ;-) So renne ich auch meinem Glück hinterher. Manchmal mit meinen Beinen, manchmal mit Pedalen, manchmal aber auch mit dem Zug. Und bereue auch das nicht. Wie die meisten der Entscheidungen, die ich in meinem Leben treffen musste. Auch Engel sehen von hinten anders aus. Das, was am Ende rauskommt, das zählt. Einzig und alleine das. Ich bin um einiges älter geworden. Vielleicht auch schlauer. Verrückter umso mehr. Die Erfahrung lehrte mich. Auch das, dass es besser ist, nicht verbissen zu sein. Nichts überstürzen. Eile mit Weile. Vorweg ist schnell weg. Ich bin einer, der… Bleiber. Ich gehe, um zu bleiben. Auch meine nächste Reise wird so. Hamburg war so. Irgendwo bleibt an jedem Platz dieser Erde, der mir gefällt – ein Stück meines Herzens zurück. Mit Glück, auch bei einem Menschen. Mit viel Glück – bei mehreren. Was noch bleibt sind die vielen Bilder, schöne, nur schöne Erinnerungen, tolle Zeiten, wundervolle Plätze, viel Neues… Auch viel Erfahrung. Wie Tankstellen meiner Selbst. Vollmachen für Weiter. Gehen, rennen, treten, im Sitzen mit 300 Sachen drauf… Für ein Ziel. Glücklich zu sein. Oder das – zu bleiben.
Ich weiß, was ich tue. Meistens jedenfalls ;-) Auch meistens – ist es mehr – als es den Anschein macht. Wenn ich auch hinterher renne, stehe ich alles andere als still. Dafür (und das ist auch eine Kunst) wird aus weniger mehr. Wenn ich das Verhältnis zwischen meinen Kräften, Möglichkeiten und das meines Glücksempfinden messen könnte – würde nur noch ich daraus schlauer werden ;-) Es ist aber so. Auch wenn ich unglücklich bin – habe ich genug Glück noch übrig, um mich wieder aufzurichten. Mit wenig Geld habe ich aus meinem Leben etwas gemacht, was keiner auf der Welt kaufen kann. Gutes Gewissen. Eine gute Seele. Eine fröhliche Type. Das kommt davon, wenn man sportlich ist ;-) Mein Inneres steht nie still. Mein Herz hüpft wie ein Trampolin. Aus Niederlagen lernte ich. Auch hinterher. Manchmal auch vorher. Aber immer rechtzeitig. Das war mir wichtig, schon immer. Um überall auf der Welt, mit jedem Menschen und nach jeder noch so schlechten Gefühlslage – glücklich zu bleiben. Jetzt fahre ich wieder wohin. Bleibe dort. Einmal, das erste Mal, dachte ich – kein Mal mehr. Nie wieder. Weil es nicht mehr werden konnte. Auch daraus habe ich gelernt. Vertraut. Offene Seele aber auch offene Augen. So oft sage ich, auch hier – ich bin ein Kind geblieben. Im tiefsten Inneren bin ich das. Auch daher so glücklich. So toll, so lieb, so klug… Alles Beschreibungen Anderer über mich. Wenn es nicht mehr geht, geht immer noch irgendwas. Vielleicht woanders, irgendwann, mit irgendwem. Früher oder später. Hauptsache, nicht zu spät. Auch das ist relativ. Zeit und Relativitätstheorie. Es wäre vermessen, mich mit Einstein zu vergleichen. Oder mit Newton. Aber ein bisschen von denen habe ich schon ;-) Alle paar Tage strecke ich meine Zunge jemandem entgegen. Und ernte dafür fast ausschliesslich und fast immer – ein Lächeln. Oder eine andere ausgestreckte Zunge. Ein Apfel ist mir noch nicht auf den Kopf gefallen. Würde auch großen Schaden anrichten, bei meiner Haarpracht. Dafür rattert die Birne. Cogito ergo sum. Für das Leben-Zoom-Zoom. Fast ununterbrochen. Dafür schlafe ich hinterher meistens wie ein Engel. Manchmal verhalte ich mich aber auch ziemlich verrückt. Gar nicht so der Denker und Lenker. So, als wenn mir jemand ins Hirn gesch… hätte. Sagt man aber nicht, dass die Vogelkacke (dafür muss man erst einmal einen Vogel überhaupt haben. Und den habe ich, davon bin ich überzeugt!) Glück bringt? Habe es zwar schon mal geschrieben, schadet aber vor so einer Reise nicht… Da, wo das Gefühl anfängt, hört der Verstand auf. Jetzt gerade denke ich: Mist, was bin ich glücklich :-) Denn… Sie wissen nicht, was WIR tun. Maja, du wirst eine Menge verpassen :-) Mir dagegen, wird immer klarer, was Schreiben bedeutet. Was Glück eigentlich ist. Wohin meine Reisen führen. Warum ICE´s weiß und rot sind. Reines Herz. Ich liebe dieses Leben… Nicht nur das Lied. Und nicht nur das. Aber wie und wen – das hat was. What you don`t know… You know? Es ist schön, nach Hause zu kommen. KOMMEN. Ich bleibe. Auch hinterher;-) Die Vorteile des Alters. Vieles sieht hinterher anders aus, wenn man den Richtigen getroffen hat, das Richtige getan hat. Rückt hinterher so einiges ins richtige Licht. Ist es ein Zufall, dass gerade in dieser Woche ein Kölner Licht bei Berliner Lichterspielen zu Gast ist? Zufälle gibt es nicht. Es ist geschrieben. Hinterher weiß man das. In 6 Tagen schuf Gott die Welt. Mich schafft sie jeden Tag. Sie schafft es, dass ich mich nicht mehr fragen muss: Was mach ich bloß mit dir? In 6 Tagen wird WIR auch viel schlauer :-) Hinterher. Es werde Licht. Vor Berlin ist nach Berlin. Dazwischen Hamburg und Köln. Vorher, Nachher und Hinterher. Sei Löwe, sei Hasi, sei Neu-Köln:-)
Bis bald… :-) In Berlin.