Zeittilgung, Boxenstops und schwarz-weiße Engel

In Köln schneit es. Mal wieder ;-) Zwischendurch war ich arbeiten, ist schon toll… Morgens, wenn der frische Schnee zentimeterhoch herumliegt, ohne Spuren von Menschen oder Autos. Diese Stille, die alles übertönt, diese seltsame grau-weiße Färbung von allem… Und so lebe ich zwischen zwei Schneefällen im Moment. Habe noch frei. Tilge die Zeit hier ab, etwas davon auch draußen… Hasi’s Winter-Wachkoma ;-) Der Film gestern, der war wunderschön. Musste oft an Maja denken. Schöne und kluge Menschen, die sich ihre Zukunft planen. Aus den Träumen heraus für dieses eine Leben, das sie haben, leben. Manchmal verspottet, beleidigt… Doch, solche Menschen machen die Welt besser! Die Welt, die sie lieben, die Welt, für die sie leben. Wie in einem der guten Filme. Zwar hatte der Film gestern ein tragisches Ende und jemand neben mir auf der Couch hat wieder Wasser geheult… Aber ich denke, so fern ab vom Leben ist dieser Film auch nicht gewesen. In Kanada lächelt jemand über fast alles, was er vom Schweiger erzählt bekommt. Wir sind alle Menschen. Haben Träume. Machen auf dem Weg dorthin manchmal Unmengen von Fehlern… Die sind manchmal auch zum Brüllen komisch. Wie einige SMSen, die ich die letzten 3 Tage bekam. Aber wenn es nicht so wäre, wenn wir auf Neider hören würden, auf die, die bei unseren Fehlern mit dem Finger auf uns zeigen – würden uns auch die kleinsten Träume verborgen bleiben; Liebe, Sonnenuntergänge, Häuser, Früchte der Arbeit, Leidenschaft, Fuß fassen in einem neuen Land… Das macht sie besser. Unsere kleine Welten, als auch die eine große Ganze. Manchmal machen es die Fehler besser, gerade sie! Wenn dich jemand als Arschloch betittelt. Oder als gekränkte Eitelkeit in Person. Sollen sie auch! Das sind auch nur Äußerlichkeiten. Ob meine dicke Backen oder jemand seine dicke Falten – spielt für mich keine Rolle. Hat es noch nie. Die Zeit ist vergänglich. Menschen vergesslich. Zu schnell vergessen sie manchmal, was aus diesen Träumen am Anfang entstand. Was sie bewirkten, wohin bewegten, was sie uns brachten. Leider zählen die Menschen meistens nur das, was ihnen aus diesen Träumen am Ende übrig blieb. Ich vergesse es nicht. Nehme das Schöne mit. Von Anfang an. Erfahrungen, Eindrücke, Fehler, das Gute. Und vor allem- die Wege dorthin. All das, was ich je in meinem Leben für diese Wege und meine Träume getan habe, um an deren Ziel zu kommen. Für das Rasten danach umso mehr in vollen Zügen zu genießen. Wenn ich so kränkbar wäre, wäre ich heute nicht so glücklich. Ich würde eher leiden, diesen Zeiten und Wegen nachtrauern, würde mich lieber lange ärgern, anstatt kurz inne zu halten und versuchen, sie zu begreifen. Das Gute vom Schlechten trennen… Wenn es nicht so wäre, würde ich wieder die alten Dummheiten machen, die aus meiner Jugend, meiner Vergangenheit… Im Regen unter ihrem Fenster den Nachmittag verbringen, nur um für ein paar Sekunden das Gesicht der verlorenen Liebe zu sehen. Oder aus Kummer mir eine brennende Zigarette auf dem Unterarm ausmachen. Mich besinnungslos betrinken. Sie hundertmal anrufen und wieder auflegen. Sie mit SMSen bombardieren. Um sie weinen. Sie anflehen, zurückzukommen. Wenn sie es wert gewesen wäre… Vielleicht hätte ich es wegen ihr noch einmal gemacht. Wenn… Und hätte ich nicht die großen Ostereier dafür (Eitelkeit vergisst man selbst auch leicht, oder verwechselt sie mit Selbstbewusstsein)… So wie ich aussehe, was ich bin  - würde ich aus eigener Eitelkeit kaum etwas Schönes von mir bei den anderen hinterlassen können. VON mir, nicht an mir! Aber ich weiß, was ich tue, was tief in mir drin schlummert. Eitel, wenn überhaupt, bin ich nur auf mein Inneres. Ähnich wie Maja. Als Weisen wurde ich uns trotzdem nicht bezeichnen. Dumm sind wir aber sicherlich auch nicht. Erfahrung ist ein sehr großes Gedankengut. Kommt vom guten Seelenleben. Achten auf Zeichen, auf Entwicklungen, Hürden auf den Wegen, auf die Wege selbst, auf unser Herz darauf… Augen auf beim Wege-Lauf ;-) Vielleicht aber alles nur Einbildung. Wenigstens aber, haben wir aus unseren Seelen, unseren Leben und unseren Wegen etwas gemacht. Dafür, nicht für unser Aussehen, werden wir geschätzt und respektiert. Seele gezeigt. Mut bewiesen. Ausdauer. Etwas Klugheit. Ziele und Steine und Lernen und Bewegen. Erreichen. Selbstbewusst und gradlinig. Unser Weg. Etwas, das uns das restliche Leben eben leichter macht. Und Träumen auch. Die, die uns beschimpfen, sollen es uns erst einmal nachmachen. Wenn die Seele stimmt - und das tut sie – dann bin ich auch gerne ein Arschloch. Ein riesiges sogar. Wenigstens scheint aus dem selbigen immer die Sonne ;-)

Wenn ich am Wochenende mit der Wunderschönen keine Filme schaue, esse ich ihre Köstlichkeiten. Hab in den letzten 3 Wochen schon 4 Kilo zugenommen ;-) Das kommt davon, wenn ich mich drausß zu wenig bewege. Betonung auf “draußen” :-) Immerhin lohnt sich das alles. Das gute Essen, Zufriedenheit, Träume, Glücklichsein. Geben und Nehmen. Lieben und geliebt werden.  Liebe machen. Aus Liebe etwas machen. Und dabei gut leben… Die Fotos von der Wunderschönen habe ich an einen Model-Verlag nach Australien geschickt, sie wollten es für die Werbung haben und lassen sich ein paar (gut, es sind genau 57 ;-) Fotos von ihr was kosten. Der Rest landet auf der Festplatte und im Hasengedächtnis. Die Fotos werde ich sicher nicht veröffentlichen ;-) Abgesehen davon, dass ich es nicht darf.

Maja meldet sich mittlerweile jeden Tag. Sie redet und schreibt nur noch über das Wesentliche. Die träge Zeit des Winters. Keine unnötigen Aufregungen. Wofür auch? Freude über ihre eigenen Bilder, die von mir. Das schneeweiße Strickkleid und Frau M. in schwarzen Blickdichten am Fuße des Fernsehturms in Berlin. Maja am Alex, lächelnd und hüpfend, trotz Minusgraden. Stahlblaue Augen gegen das Blaue des Himmels über Berlin… Ihr Lachen auf dem Foto, als ich über eine Bank stolperte, die ich beim Knipsen glatt vor Leidenschaft übersehen hatte. Gespräch an diesem Tag, nur eine Stunde lang, das ich mit ihr noch führte – über Berlin, über meine Zukunft, über den Sinn der weiteren Schritte… Fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Aber das Gespräch geriet dann ins Stocken. Obwohl die vielen Bilder am Alex schön waren, der ganze Vormittag ein einziger Fluß – hatte ich an dem Tag mit ihr wieder dieses mulmige Gefühl. Stolpere ich auch über meine Träume? Langt die angepeilte Länge des Weges? Erinnerungen, Gegenwart, Zukunft… Alles ausgeblendet gehabt. Schien mir falsch, das, was Maja alles darüber sagte. Heute – heute fließt alles wieder… Nur der Schnee um ihre Hütte noch nicht. Ich kann mir solche Dinge beim besten Willen nicht vorstellen: 150-200cm Neuschnee fast jeden 3.-4. Tag! Und wir beschweren uns hier über diesen Winter… Immerhin, bin ich dieses Jahr, trotz regelmässiger Verwehungen – noch nicht auf der Fresse gelandet. Und das soll schon was heißen, bei meiner alljährlichen Mit-Dem-Rädchen-Hinlegen-Tradition :-)

Ja, Rädchen… Wie oben erwähnt, zwischendurch fahre ich auch mal raus. Risikofreudig war ich schon immer ein bisschen. So auch gestern. Gerade alles frisch geräumt, das Grundstück hier glänzte wie der Lidschatten von der Liebsten… Eierlauf war nichts dagegen! Ich frage mich immer noch, obwohl ich mich schneeschippentechnisch gar nicht auskenne: Warum machen das die Leute überhaupt? Gut, Gesetze sind Gesetze, die kenne ich ;-) Aber nach jedem Schnefall kommt die Schaufel zum Einsatz und macht es nur noch schlimmer. Statt Schneemassen bilden sich schöne Eisbahnen und dann haste Glück oder haste Bruch. Ich war schon (fast) immer ein Glückskind ;-) So ging ich am Abend in die Tiefgarage, wollte meinen Silberpfeil etwas auf Vordermann bringen (fetten, Bremsen anziehen, säubern…) – da kommt mir mein Stellplatznachbar entgegen. Noch nie vorher gesehen, habe mich immer gefragt, ob er bei meinem Fuhrpark (mittlerweile sind es 4 Räder, für jedes Wetter – 2 teuere MTB´s und 2 billige City-Bikes) überhaupt noch aus seinem Auto aussteigen kann, weil er grundsätzlich auf meiner Seite parkt und aussteigt. Er kann es ;-) War eine super schöne Begegnung. Der gleiche Mann, der unser Grundstück jedes Mal mit seiner Zauberschippe in ein Eishockeyfeld verwandelt ;-) Arbeitet auch im Krankenhaus. Direkt neben meinem :-) Und so tauschten wir uns aus – Freud und Leid dieser Arbeit, Freizeit, Wochenenden, gute Bezahlung, hartes Brot… So lernt man auch seine Nachbarn kennen ;-)

Über Engel schreibe ich auch noch… Mein Antivirus-Programm läuft gerade auf Hochtouren. Noch ein Andenken aus Berlin… Aber ein tolles! Das Ding mit K… und russisch klingend. Gar nicht mal so schlecht! Ich lerne immer noch dazu. Ich benutze viel Bilderbearbeitungssoftware, arbeite auch mit dem Tablett und Photoshop… Leider habe ich in letzter Zeit mit dem Notebook viel zu oft an fremden Telefonsteckdosen gehangen und mir die ganzen installierten Sachen versaut. Gerade die Schriften und Einstellungen wie Stile oder Malwerkzeuge für diese Programme. Aus irgend einem unerklärlichen Grund waren hunderte von Sachen verseucht. Also: An die Arbeit! Ein Teil davon ist schon erledigt, der Rest wird noch einige Stunden dauern. Das Beste an dem K ist, dass die Sachen nicht gelöscht, sondern desinfiziert werden! Und können somit wieder normal benutzt werden :-))) Und das Beste ist – es macht alles automatisch. Viren, die sonst an der ausführenden Datei anhaften bleiben, werden einfach so von ihr getrennt und entsorgt. Ich habe so etwas bis dato nicht gekannt! Und ich habe keinen Schimmer, wie oft ich seit Anfang Januar versucht habe, Photoshop zu benutzen und wie oft ich aufgeben musste, weil irgend ein Texteffekt oder Pinselart nicht geladen werden konnten. Jedes Mal danach die PC-Neuinstallation, rotes Regenschirmchen ankurbeln, alles sauber, entseucht… Habe ich gedacht! Dieses Ding ist definitiv und viel besser! Arbeitet still im Hintergrund, man kann immer noch schnell surfen und gleichzeitig am Notebook arbeiten… Aber ich will ja keine Werbung machen ;-) Trotzdem bin ich (auch damit) wieder glücklich. Jetzt kann ich endlich meinen Header in Angriff nehmen. Den für die Foto-Seite ;-)

Und zum Schluss ein Schmankerl… Aus dem Film. An der Stelle weinten wir beide. Gleichzeitig gekommen…

- Mein Sohn, sie ist ein gebrochener Vogel! Weißt du, was dein Großvater immer gesagt hat? “Ein Vogel, der in dein Haus fliegt, ist ein Engel. Man muss seine Anwesenheit als Segen verstehen.” – Kein Wunder, dass ich gestern Abend, als ich weinte, wieder an Berlin denken musste. An jemanden, der für diesen Engel, wenn auch in Schwarz, am gestrigen Sonntag, so wie ich, durch die halbe Stadt fuhr. Und heute Morgen, als ich meinen ersten Kaffee trank – hüpfte hier (auch: mal wieder :-) ein schwarz-weißer auf dem Balkon herum. Und redete und redete… Und ich hätte beinahe – wieder geheult. Das haben Krähen und Elster gemeinsam. Oder Menschen, die diese als Engel betrachten. Sehen. Fühlen. Und für sie – etwas tun, wenn die Engel selbst in Not geraten. Um uns und ihnen dieses eine, schöne Leben – noch schöner zu machen. Gerade dann, wenn wir weinen müssen und wenn manches Tun vergebens war. Aber wenigstens haben wir es versucht. Wissende wissen, warum. Danke für diese MMS :-) Und heute, genau eine Woche nach dem Schreiben dieser Zeilen fällt mir ein – der alte Mann auf dem Ohlsdorfer Friedhof hatte weiße, lange Haare. Und ein weißes Bärtchen. Fast wie ein Nikolaus :-) Das Merkwürdige (wirklich??) daran war, DER Engel, der stand auf einem schwarzen Sockel. Träume, die man nie vergisst… Irgendwann wirst du an sie wieder erinnert. An das Schöne. Manchmal auch an das Hässliche. Keine Löffel der Weisheit. Aber Quäntchen der Erkenntnis. An diesem strahlenden Sommertag in Hamburg bildete ich ein Wasserfall ab, den es nicht gab. Hatte den 2. Tag hinter mir, mit dem Eindruck – mein Leben verändert sich grundlegend, das ist sie – mein Traum, mein Engel… Am Abend saß ich überglücklich im Hotel, wollte noch raus… Es fielen Wasserfälle aus dem Himmel… Und der alte Mann kam am Abend im Traum wieder… …noch übrig bleibt… Der Engel, er saß schon in seinem Bus und flog wieder davon. Schneeweiß, wie der Januar. Mit schwarzem Top drüber.

Bis bald… ;-)

Pleiten, Pech und Pannen

Eine kleine Geschichte aus meinem Alltag, eine ganz kurze. Und durchaus lustige. Wollte ja nicht mehr schreiben, aber das Herz sagt: Tue es! Meine Lesezeichen…

Es geht um eine Kollegin und einen Patienten. Und um mich. Weil ich diese Story als Schlagsahnehäubchen nach der Übergabe gesagt bekam. Und es hat sich gelohnt. Ich habe mich fast unter den Tisch gelacht. Die Geschichte ging so…

Der besagte Patient wird gerne mal unruhig. Dann zittert er, hyperventiliert und setzt sich so unter Strom, dass nur noch Medikamente oder Skills (Werkzeug zum “Runterholen” wie Tabasco, Ammoniak, Eispacks oder viele andere. Wir sind gut bestückt :-) helfen. Die arme Kollegin hat alles ausprobiert, um ihn zum Beruhigen zu bewegen, aber nichts half. Letztenendlich wollte sie dann noch die Eispacks ausprobieren (blaue, tiefgefrorene Beutel, die man zur Kühlung der Prellungen z.B. verwendet, sonst aber bei uns eher als Kälte-Schock verwendet werden, um die Patienten aus ihrem Gedankenkreisen herauszuholen). Tat sie auch. Machte den Eisfach im Kühlschrank auf, griff blind da rein, ging zum Patienten und gab es ihm. Er nahm es brav entgegen und tat es auf den Bauch. 1-2 Sekunden Stille, dann meldete sich der Patient doch noch… “Aber… Das sind… Würstchen!” Die liebe Kollegin hat statt Coolpack aus Versehen meine Thüringer Bratwürste aus dem Kühlschrank geholt und damit versucht, ihn zu beruhigen. Wenn`s hilft… :-)

Meine Würstchen! Mein Frühstück im Nachtdienst! Wir leisten gute Arbeit. Und sind einfallsreich. Und lachen gerne gemeinsam. Auch mit Patienten. Das hilft auch! Danke Dir, für die gestrigen Glückstränen :-)

(Ich) Verschwende nicht meine Zeit…

Ich habe mir angewöhnt, bei meinen Handlungen meinem Herzen
zu folgen und weder an Mißbilligungen noch an Folgen zu denken.

Johann Wolfgang von Goethe

Niemals geht man so ganz (DANKESCHÖN!)

Wie angekündigt… Ich verabschiede mich vom Schreiben in meinem Blog. Aber nur vorerst ;-) In regelmässigen Abständen wird der Rest dieser Seite auch noch verändert und mit Daten, Bildern und Schrift gefüttert ;-) Aktualisierung der Seiten wird durch einen sogenannten Web 2.0 (ich LIEBE das Zeug :-) Sticker oberhalb des jeweiligen Links angezeigt

WEB 2.0 STICKER

(der sieht so aus :-)

Es tut zwar ein bisschen weh, aber das tut jeder Abschied. Ich muss es tun. Dieses Jahr ist mein Jahr! Unser Jahr! Aber nicht unbedingt hier. Viel Arbeit wartet noch auf mich. Viel Neues, neue Anfänge, Angefangenes fertig zu bringen, neue Wege ebnen… Meine Zukunft ist da draussen. Ausserhalb des Web. Und es wird wieder Zeit, dass ich mein Schicksal selbst in die Hand nehme… Forrest Gump ist echt ein guter Film :-) Ich will kein Blättchen auf dem See sein, keine Feder, die willkürlich durch den Wind aufgewirbelt wird… Einen Teil, einen grossen Teil meiner Arbeit, muss ich selbst erledigen. Zeit dafür einplanen. Energie und Liebe reinstecken. Prioritäten setzen. Ja, auch ich bin lernfähig :-)

Ein DANKESCHÖN geht an Sie alle, die gezielt meine Nähe, mein Herz, meine Schrift und meine Seele aufgesucht haben, immer und immer wieder! Auch an die, die sich nur per “Zufall” auf meine Seite verirrt haben. Nichts im Leben geschieht ohne Grund ;-) Hoffe, dass Ihnen das Lesen meines Lebens in den letzten 1,5 Jahren genauso gut gefallen hat, wie mir das Schreiben über all das, was mich in diesen Zeiten bewegte. Meine vielen Höhen und wenige Tiefen. Danke auch für Ihre Kommentare, besonders dir, meine Schwester! Ohne dich wäre mein Leben, vor allem das letzte Jahr – undenkbar gewesen! Deine Schönheit, gerade die innere – wird für mich immer ein Ansporn bleiben! Auch unsere Begegnung geschah nicht ohne Grund. Fotografie ist eine wundervolle Sache ;-) Weiße Schwäne haben es nun mal im Leben viel leichter. Aber auch ich, ein kleines, unschönes Entlein – muss für sein Märchen kämpfen und dafür etwas tun ;-) Deine Liebe wird mich auf diesem Weg immer begleiten, auch auf dem anderen Ende der blauen Kugel. Und zu guter Letzt – ein riesen Dank an die Twitterden aus Deutschland! Für all Ihre persönlichen Nachrichten an mich, für Ihre Gedanken, Kritik, Lob und Unterstützung/Following. Ich weiß, was ich tue ;-) Aber ohne Sie – würde es kaum einer sehen oder lesen können. Und ich weiß auch, dass das Internet definitiv eine gute Sache ist ;-) Gerade, wenn ich in der Blogstatistik sehe, dass auch heute diese Seite über 120 Male angeklickt wurde. Der Hasi hat was… :-)

Hvala!

Und… Bis bald ;-)

Ein harter Knochen…

… so nannte mich neulich jemand auf Arbeit. Eine Patientin. Heute Abend denke ich wieder an sie. Und an mein Buch. Sitze gerade im ICE nach (nein, das wird trotzdem nicht verraten :-)… Etwas prollig. Zum ersten Mal in meinem Leben online auf Schienen. Dank einer Prepaid-Karte und etwas Geld, das ich seit Mitte des Monats mehr in der Tasche habe. Der Zug ist fast leer. Nur die Plätze neben mir sind besetzt. Schlafen, alle beide. Friedlichen Schlaf der Schönen und Gerechten. So lassen sich Leben und aufgewachte Liebe auch genießen. Kleinigkeiten, die mir noch vor einem Monat fast unerreichbar erschienen waren. Schienen und erschienen. In der oberen Ecke des Vaio läuft gerade Forrest Gump. Lauf, Forrest, lauf! Mein Lauf läuft auch. Wunder geschehen jeden Tag, hat seine Mama gesagt. Ich glaube daran. Auch diese Fahrt ist ein Wunder für mich. Kleines Wunder mit großer Wirkung. Keine bösen Sätze auf der Reise. Keine Vorwürfe. Sogar ein Kind ist dabei und die Reise ist vollkommen friedlich, entspannt. Leben als Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man kriegt… Ruhe vor dem Sturm. Geschichten, die sich wiederholen. Aber nur zum Teil. Die Ausgänge, je älter und klüger wir werden – werden schöner, besser. Heute Nacht soll es in NRW wieder anfangen zu schneien. Mit lokalen Gewittern. Passt. Glatt, wie auf Schienen. Läuft plötzlich. Keine Hasen-Schneespuren mehr in Berlin. Kein Halt und Aufhalten mehr. Minus 17 Grad um 22 Uhr. Hier sind es 3. Viel wärmer. Ein neuer, ein viel leichter Weg. Neue Ausblicke. Neue Bilder und Chancen. Nahrung und Notfallrationen. Ich mache jetzt etwas Musik. Brauche ich. Die Stille noch mehr genießen. Chillen im warmen Zug. Dafür wird morgen die Speicherkarte in der Canon glühen. Hellwach. Glasaugen, blaue Augen – alles weit offen. Wir werden Liebe machen. Unter dem Blitzlichtgewitter des Herrn, direkt von da oben. Der, mit dem Wolf tanzt. Mit dem Wolf im Hasenfell. What you don`t know… Und als ob sie es gewusst hätte… Maja ist in der Thunderbird-Leitung. Bärige Schneekönigin aus Kroatien auf dem Donnervogel von Mozilla aus Kanada… Bis dannada…

Love Hurts dröhnt jetzt aus dem Iriver. Incubus. Wie bestellt. Liebe schmerzt…  “Aber manchmal ist sie ein guter Schmerz und es fühlt sich an, als ob ich lebe. Liebe singt… Wenn sie die schlechten Dinge verwandelt. Hab ein Herz und versuche es mit mir, weil ich ohne Liebe nicht überleben werde.” Maja hat an ihrem Geburtsday keinen Tropfen getrunken. Sie hat lieber geliebt. Ihr Leben, ihr Jahr. Wir haben viel gemeinsam ;-) Ja, ich würde auch nicht überleben… Reise manchmal einsam. Aber nie alleine. Perfekte Übergänge, die nur der obengenannte Herr da oben zusammenbekommen kann. Manchmal, mit etwas Mühe, auch ich. Eingebung geben für das Überleben. So erinnere ich mich heute wieder… Über-gang in die Ver-gang-enheit. Ich wollte diesen Artikel unbedingt beenden. Meinen letzten Weg des Schreibens hier. Um einen neuen weiter gehen zu können. Mit neuen Menschen. Mit einer neuen Liebe. Überleben, weiter – Leben. Leben wollen, lieben und glücklich sein. Mit aller Kraft, so wie Katrin es zu sagen pflegt. Ja, auch an Dich denke ich heute. Ein Nachdenklicher. Und Du weißt auch, warum… Auch die Überlebende von meiner Station weiß das. Unzählige Gespräche mit dieser Frau. Offene Löffel für jeden, auch für sie. Ein wunderbarer Zuhörer. Hasi eben ;-) Aber ein stiller. Schweiger der offenen Worte. Der dann redet, wenn es was zu reden gibt. Nicht für nichts :-)  Einer, der immer das bekommt, was er verdient (hat). Viel Gutes, viel Schönes… Tolle Storries, tolle Frauen, wunderschöne Bilder, laute Stille, Schnee an Weihnachten Mitte und Ende Januar… Unzählige Seiten an Nahrung, gute Liebe, schöne Fleckchen auf Erden, tolle Dessous, Glück und viel Wärme… Geben und Nehmen. So ging es mir die ganzen letzten Jahre. So ging es mir auch mit dieser Patientin… Das Schöne blieb. An das ich mich wieder erinnere… Depressionen, Lebensüberdruss, Mordlust an ihr selbst, Lust, das eigene Gesicht mit der Rasierklinge zu zerschneiden. Der Rote Blues. Kannte ich schon. Ein anderer hat es in diesem Herbst geschafft. In meinem Dienst. Trotz Gespräche, Zuhören, Offenheit, Glauben… Mitten in auch so einer kühlen Nacht. Erschien mit aufgeschlitzem Hals, voller Blut einfach so vor mir. Spätestens dann wusste ich, was Bestimmung ist. Auch die meine. Der schönste Job auf dieser Welt. Auch wenn er mich damals 3 Besuche beim Psychiater gekostet hat. Aber wenigstens bekam ich einen Teil dessen, was ich selbst jeden Tag meinen Patienten gebe – wieder zurück. Überlieben. Überleben. Auch er hat es überlebt. Vorläufiges Endergebnis von Gesprächen und Zuhören. Oder von Therapie. Behandeln eines Menschen. Geben und Nehmen, damals wie neulich. Wie du mir, so ich dir. Reden ist wichtig. Nicht nur fürs Zuhören :-) Aber auch stilles Reden zählt. Das Gesagte zwischen den Zeilen. In den Augen. In einem Lächeln. Im Herzen. In den Venen. Manchmal auch in denen am Hals. Wenn sie fast am verbluten sind. Lieben, über Liebe reden und überleben. Die wahren Gedichte meines Lebens…

Daher sage ich sehr oft: Ich weiß, was ich tue. Oft ein Kopfmensch. Aber gerade bei der Arbeit, bei der Liebe – mache ich es mit dem Herzen. Lebe aus dem Bauchgefühl heraus. Instinkte. Und so manche Frauen in meinem Leben fragten mich irgendwann: “Warum bist du nur so gut zu mir? Warum habe ich dich und das alles verdient?” Wahrscheinlich fragt sich das heute keine mehr. Nur eine. Die, die mir gerade gegenüber sitzt. Meine schlafende, geliebte Zuhörerin im Tiefschlaf. Und Forrest sagt dazu: “Warum ich so gut zu dir bin? Weil du ein Mädchen bist”. Stimme ihm zu. Voll und ganz :-) So denke ich über alles. Über jedes Motiv, das ich ablichte. Über jeden Menschen, dem ich begegne. Über jedes schöne Wort, das ich gesagt bekomme. Oder mit den Lauschern wahr-nehme. Weil sie auch gut zu mir sind. Damit ich selbst gut bleiben kann. Gutes Gewissen, guter Schlaf, gutes Leben. Endlosschleifen und endlose Weiten des pelzigen Universums. Irgendwann fragte mich diese Patientin auch: “Warum sind Sie immer nur so gut zu mir?” Diese Frage hat sie im nächsten Satz selbst beantwortet: “Sie sind ein harter Knochen! Aber ein verdammt sanftmütiger und liebenswürdiger Knochen. Einfach – ein guter Kerl.” Tja… Das bin ich wohl… Gut… Auch der Patient von damals hat es überlebt. Nicht meinetwegen, das bestimmt nicht. Aber durch die Mühen von uns allen. Durch das Gute, was wir gaben, jeder von uns. Und, immerhin, hat er mir mein Leben nicht zur Hölle gemacht. Haben einige, noch lebende, schon viel besser geschafft. Gehabt ;-) Aber nie für lange Zeit. Bin immer wieder aufgestanden. Erhobenen Hauptes. Knochengerade und lächelnd nach dem Tränenmeer. Stolz und lebendig. Leben liebend. Liebe treffend. Glück findend. Schönes suchend. Und ich gebe es mit vollen Händen aus. Zurück. Bewerfe fast die Menschen mit dem, was ich habe. Gebe ihnen meinen Mut zurück, ein Stück meines Lebens, meiner Zeit, meines Lächelns, meiner Erfahrung, meiner Geschichte, meiner Liebe. Auch die, zum Leben. Damit ich selbst auch dieselbe Liebe – Tag für Tag in meinem Koffer – weiter mit mir herumtragen und für andere auspacken kann. Auch hier, um an der Liebe weiter und gut schreiben zu können. Aus der Seele, aus dem Leben und aus – Liebe. Damit ich selbst leben kann. Überleben. So wie diese Menschen. Egal wie mistvoll das Leben manchmal sein kann. Auch mein eigenes. Nicht immer aus Zuckerwatte. Dafür geben mir gerade solche Gespräche, solche Sätze – das gleiche Gute zurück. Pushen mich nach vorne, wie ich diese Patientin in den nächsten Tag. Schritt für Schritt mit Liebe, für das Stückchen Hoffnung und Leben. Wie diese Patientin daraus dann den Forrest macht, das bleibt ihr selbst überlassen. Aber sie lächelt mich nach fast jedem dieser Gespräche an. Es kommt zurück. Das Gesprochene zwischen den Zeilen. Hinkend aber hängend am Leben. Da erinnere ich mich wieder. An etwas anderes… An ein paar SMSen und andere Bild-Nachrichten…

Einst schrieb ich in mein gutes, altes Sony-Handy, es war wieder ein 16. des Monats…: “Sitze. Auf dem Rädchen aber nicht mehr. Hasi rollt an :-) Liebe mit 300 Sachen. Dich… ” Heute ist das Handy aus. Ich brauche es nicht mehr. Alles was ich habe, was ich brauche… Rollt mit mir diesen Abend zusammen durch die Nacht. Und die Erinnerungen an diese SMSen verblassen langsam. Werden gelöscht. Aus dem Handy, aus dem Sinn. Auch solche Sätze: “Ich werde nie wieder so geliebt werden, wie von dir. Das WEISS ich.” DAS wusste ich. Es wäre ohnehin das letzte Mal. Entweder so kurz wie beim ersten oder für immer. Daher betrügt mich mein Herz nur noch selten. Deshalb sind meine Worte hier manchmal auch so trügerisch, dass eine Mainzerin mal im letzten Sommer meinte, ich wäre suizidal. Nein, ich höre nur auf mein lebendig-pochendes Herz. Ein Herz, das manchmal auch vor Liebe zerrissen wird. Aber mein Herz – das ist auch – nur redselig und verrückt. Unberechenbar. Plappernd. Redet mir ständig dazwischen. Wird oft lauter als ich. Aber es ist auch ein gutes, glückliches und liebendes Herz. Ich brauche wenig. Ich liebe wieder. Und hänge an Sachen, für die ich lebe. Die ich liebe. So wie andere an Häusern hängen oder an Bildern von Kindern. Erstaunlich, aber ich muss jetzt wieder schmunzeln. Ich schrieb neulich auch: “Ja, mir geht es super. Mal wieder :-) Mit dem Unterschied, dass ich für meine nächste Berlin-Reise dich um Bett anschnorren müsste… ” Ich hänge nicht so an Betten :-) Hänge lieber an schönen Sachen und an einigen Antworten an dem Abend, die hinter dieser SMS herkamen. Gutes kommt irgendwann auch als Gutes zurück. Worte und Gesagtes sind manchmal sehr verwirrend. Das Herz dagegen, mein Herz – spricht klar und deutlich. Immer. Ein harter Knochen… Pardon, Muskel. Es lügt mich nie an.  Auch manche Telefonnachrichten Anderer nicht…

“Tja, einerseits kann man ihr nur wünschen, dass sie irgendwann zur Ruhe kommt und das annimmt, was man ihr an Liebe gibt! Unsicher… Hatte sie je jemanden, der zu ihr sagte: ild… Egal wie du bist… Ich akzeptiere dich, so wie du bist… Hat sie als Mensch genommen!? Ich rede nicht davon, welche Liebe du ihr gegeben hast, manche Sachen sitzen tiefer, fängt schon in der Kindheit an… ” Ja, auch dafür hat man Freunde und ein Handy ;-) Dafür sitze ich auch in der Psychiatrie. Hänge an diesen wunderbaren menschlichen Geschichten, aber ich hänge mich nicht an ihnen auf. Ich teile sie. Liebe sie! Was diesen einen Menschen betrifft… Ja, ich habe es getan, mehr als Du denkst! Öfter gesagt, als Du denkst. Ich mache es wieder. Jeden Tag. Und ich werde es weiter tun. Aber nur für die, die es auch brauchen, die es haben wollen. Und selbst zurückgeben. Mein(e) Rede(n). Meine Liebe. My life. Liebe fängt in der Kindheit an. Wird an eigene Mitmenschen und Kinder weitergegeben. In die Alben geklebt. In Handys. An die Wange, auf die Lippen, in einen Brief. Eingebrannt wie auf einer Weihnachts-CD. Fest, wie Gedanken im Kopf oder das Schlagen deines liebenden Herzens. Wenn du es aus Liebe tust, dann folgst du deinen tiefsten Instinkten. Gefühle statt Gedanken. Wer keine solche Liebe erfahren hat, kann sie auch selbst nicht weitergeben. Oder, wir machen das Beste daraus, tun, was wir können. Wenn wir  es auch wollen. Wenn Herz und Liebe stärker sind, als alles andere. Margot tut es. Egal, wie sinnlos es mir und ihr erscheinen mag. Aus Liebe. Nina ändert auch ihren Nachnamen aus den gleichen Gründen. Ich habe es auch getan. Und werde es, bei Gott, wieder tun. Obwohl ich ein harter Knochen bin. Hart gekochte Eier. Harte Nuss. Weiches Fell. Flauschig und warm. Ähnlich wie das, aus dem Film “Instinkt”. Handelt über Freiheit. Über das, was uns keiner nehmen kann, wenn wir es fühlen können, wenn wir es begreifen. Ein Mensch, der in Afrika mit den Gorillas lebte. Gar nicht so viele Ähnlichkeiten mit einem Hasen… Denkste! Und als sie ihm genommen wurden, tötete er für sie. Menschen. Instinkte, der anderen Art. Hart, aber herzlich. Sprach eine Zeit lang nicht mehr, schloss mit der Welt “da draussen” ab, wurde eingesperrt… Das Einzige, was man ihm genommen hatte – waren seine Illusionen. Seine Träume. Seine Freiheit. Er tat etwas für sie. Brach aus dem Gefängnis aus und folgte seinem Herzen. In die Freiheit. Schnurstracks zurück nach Afrika. Dort, wo die Liebe begann…

Dies ist mein vorläufiger Abschied vom Bloggen. Meine Liebe wächst. Immer mehr. Auch wenn ich nicht mehr so recht dran glauben konnte, sie tut es. Auch das stille Reden in meinem Buch nimmt langsam die erträumte Gestalt. Ich folge meinen rot-weißen Spuren weiter. Auch wenn ich manchmal noch an den Schnee Berlins und an die roten Schuhe denken muss. Meine Freiheit ist woanders. Mein Herz rast wie ein Leben-ICE. Für Menschen, die mit ihm und mit mir gerade reisen. Geben und Nehmen und Teilen. Jetzt bin ich an der Reihe mit dem Nehmen. Die anderen Seiten hier werde ich zwar vollenden, aber nur noch langsam, eher aus Spass und ausschliesslich in der Freizeit. Es ist – kein Muss mehr. Alles Gute, liebe Leser… AWG. Alles wird… Gut ;-)

Wenn ich sie so ansehe; ihre natürliche Schönheit, ihr Kostüm, unter dem das ganze Kurvenreich nur noch wage zu erahnen ist, ihre schönen Beine mit dem Schwarz in klein gehüllt… Leicht raschelnde, kaum zu hörende Lycra-Augenweiden, wenn sie sich ab und an im Schlaf bewegt hat. Füße auf dem Boden ruhend, neben zwei Highheel-Begleiter aus schwarzem Lack. Ihre schönen Hände, die mit- und ineinander Frieden geschlossen haben, zusammengefaltet, so, als ob sie beten würden.  Auf ihrer Brust, die sich im Rhythmus ihres Atems bewegt und den Anschein macht, als würde sie mit ihren betenden Händen tanzen. Nach dem Klang eines Liebesliedes. Tanz des Lebens und stille Betrachter der Liebe. Ein friedlich schlafendes Gesicht mit schmunzelnden, knallroten Lippen, das Blaue, versteckt unter dem dunkelbraun-gold schimmernden Lidschatten. Und ihr Haar, das wie ein langer, ausgiebiger Regen aus Gold ihre Schulter entlang fällt… Wenn ich sie anschaue, dann… Dann tut mir auch das Nicht-Schreiben hier nicht mehr leid ;-) Es gibt viel Wichtigeres im Leben: Dieses Lächeln! Frieden und Stille eines glücklich schlafenden, liebenden Menschen, der sich sicher fühlt. Geborgen, warm und nah, auch auf Fernreisen mit mir. Feuer, die sich innerhalb weniger Tage zu einem Inferno entwickelten. Und ich, der Schreiber, bekomme jetzt den fast unwiderstehlichen Wunsch, sie zu küssen. Sofort und auf der Stelle und lieber vorgestern als gleich und morgen noch und in aller Ewigkeit. Aber ich möchte sie nicht wecken. Ich sehe sie lieber an. Wie sie im Schlaf tanzt. Obwohl mein Herz gerade Jo-Jo spielt. Ganz andere Rhythmen und Klänge. Mit geschätzten 200km/h. Up and down, blitzschnell, nur ohne Helm, ohne Speedlimiter, ohne Bremsen, ABS, ohne Airbag, ohne Ende. Taktet mich wie eine riesige, ohrenbetäubende Buschtrommel. Nach vorne, immer weiter, zum Ort der Bestimmung. Mit ihr. Für sie. Für ihren tanzenden Körper und Liebe, die wir fühlen. Wir sind noch lange nicht am Ziel. Und unser Weg hat gerade erst angefangen… Janz ruhisch… Et läuft. Ich hoffe nur, dass ich heute meine liebe Canon nicht verschrotten muss. Und mein Herz gleich mit ;-) Und dass sie jetzt vor lauter Herztrommeln doch nicht wach wird. Ich passe auf. Und sie auf mich. Stille Wasser sind tief und sicher. Ihre Leidenschaft, ihr Herz und das, was sie fühlt – sehe ich auch wenn sie schläft. Wunderschöne Stummfilme in allen Farben einer weiblichen Schönheit. Jemand, nach langer Zeit, der sich nicht von mir wegdreht, wenn er einschläft. Jemand, der beim letzten Schneefall in Köln, an diesem wunderschönen Abend des 15. Januar 2010 – weinte. Vor Glück und Rührung. Ich schlafe jetzt auch. Mit ihr zusammen… Von Angesicht zu Angesicht. Herz an Herz. Und rede mit ihr in unserem Traum. Tanze den stillen Tanz auf meinem Platz, wie mit meinen Engeln. Schweige und genieße, heute mit einem blonden. Und lächle mit. Weiter, nach vorne, den Weg bereisen im Intercity-Schlaf, fühlend wie ein Blinder ohne Augenlicht. Bis der Tunnel der Nacht in das Helle des Tages übergeht. Geschwungene Lippen. Wie Schienen, auf denen wir fahren. Zusammen in einen neuen Tag. In ein neues Wunder…

Mit Forrest schließe ich hier auch ab. Die Lichter gehen bald aus. Hier zumindest ;-) Für eine andere Genesis.

“Ich bin kein kluger Mann. (In der Tat nicht; Ich bin verrückt, stur und still. Und obendrauf noch ein Kind und Träumer…) Aber ich weiß, was Liebe ist.” (Sie lebe ich. So lange ich leben darf. Mit jeder Zelle meines Körpers. Mit jeder Zeile meines Ich). What you don`t know… Ausziehung ist definitiv besser, als Anziehung ;-)

Sretan rođendan!

Ich will dich nah haben
Wo du für immer bleiben kannst
Du kannst dir sicher sein,
Dass es nur noch besser wird

Du und ich zusammen
Durch Tage und Nächte
Ich mach mir keine Sorgen, weil
alles gut sein wird
Die Leute reden weiter
Sie können sagen, was sie wollen
Aber alles was ich weiß, ist, dass alles gut sein wird

Niemand, niemand, niemand
Kann nachvollziehen wie ich mich fühle
Niemand, niemand, niemand
Kann nachvollziehen was ich für dich empfinde
Du, du
Kannst nachvollziehen was ich für dich empfinde

Wenn der Regen fällt
Und mein Herz schmerzt
Wirst du immer in der Nähe sein
Das weiß ich

Du und ich zusammen
Durch Tage und Nächte
Ich mach mir keine Sorgen, weil
alles wird gut sein
Die Leute reden weiter
Sie können sagen, was sie wollen
Aber alles was ich weiß, ist, dass alles gut sein wird

Niemand, niemand, niemand
Kann nachvollziehen wie ich mich fühle
Niemand, niemand, niemand
Kann nachvollziehen, was ich für dich empfinde
Du, du
Kannst nachvollziehen, wie ich mich fühle

Ich kenne einige Leute, die die Welt absuchen,
um etwas zu finden, was wir schon haben
Ich weiß, dass Leute versuchen werden etwas zu trennen, was so echt ist
Also werde ich dir bis ans Ende meiner Tage sagen:

Niemand, niemand, niemand
Kann nachvollziehen, wie ich mich fühle
Niemand, niemand, niemand
Kann nachvollziehen, was ich für dich empfinde

Volim te, Bubamara :-*

Today, we`ll drinking for you. Berliner Weisse Red. Found it suddenly. At Cologne!!! Hope is the last thing to die :-P Cheers, Northern-Lichtenberg-Light :-D  AWG…

Lijepe pozdrave,

Trio Zekonje

Heart of Glass

Kennt noch jemand die Band “Blondie”? Ich schon ;-) Sie hatten mal ein schönes Lied: Heart of Glass… Mein gläsernes Herz klopft bald an die Türe. Eine hübsche, gut gebaute, neue und junge Frau zieht bald bei mir ein ;-) Mit ihrem Kind. Dann wird es etwas eng in der Wohnung. Aber das macht mir nichts aus. Hauptsache, das Herz tickt weiter. Und liebt. Die eine nenne ich 7D und das Andere EF 70 ;-) Mehr verrate ich dann in Bildern. Schreiben werde ich hier eh nicht mehr viel. Den letzten Artikel werde ich noch am Wochenende vervollständigen und dann geht es den Blade-Servern an den Kragen. 40.000 Bilder wollen raus. Die Wiedergeburt steht kurz bevor. Dazwischen kommt noch ein Akt-Fotoshooting. Hasi ist schwer beschäftigt. Das Herz, die Liebe und die Familie, die sind ihm immer noch – heilig.

Nächste Seite »


Blog Stats

  • 17,647 hits

HIER WIRD GETWITTERT ;-)

  • sicher viel länger;)BurgerKing geplündert,schön preiswert gebummelt..Kommen nach Hause..Hamburger Weg ist wieder Kölner Weg:)3:3!Yippieee:) 3 days ago
  • Toller Tag! Die Wunderschöne hat Geschmack;)Teuere,dafür aber offene Sandalen ausgesucht.Nur 1h dafür gebraucht! Zum Einschlafen heute-ganz 3 days ago
  • Na ja, ich habe bald meinen Header für die Fotoseite.Dafür gibt sie mir auch Zeit und Ruhe.Geben und Nehmen;-)Warte immer noch auf Glasauge. 4 days ago
  • Ganz schlecht geschlafen.Von Sternen geträumt:)Zum Glück ist bald Wochenende.Aber die Schöne will am Sa. neue Sandalen haben.Liebe ist...;-) 4 days ago
  • Ich sehe,mich follow-en auch zwei Verlage..;-) Wenn das kein gutes Omen ist? Freiberufler im zarten Alter von etwa 45-das wäre toll:-) 6 days ago

 

Februar 2010
M D M D F S S
« Jan    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728

Archiv