Heute, am Sonntag, den 27. Juli 2008 um genau 21:58 Uhr, wurde für mich die magische Grenze von 1000 Klicks auf diesem Blog geknackt. Und das nicht von mir selbst, diese Klicks und Arbeiten am Blog werden nämlich nicht gezählt :-) Es ist genau 20 Tage her, dass ich mich entschlossen habe, etwas mehr und ungewöhnlicher über mich, mein Leben und dem, was ich tue zu erzählen. Eine gute Quote :-) Stolz bin ich. Und dankbar. Für jeden einzelnen Ihrer Besuche. DANKE!!! Und… Bis bald. :-)
Archiv für Juli 2008
König Poldi
Veröffentlicht Juli 27, 2008 1.FC Köln gegen Bayern München , Andrej Montan Hinterlasse einen KommentarManche meiner Kolleginnen behaupten, dass ich so viele weibliche Anteile in mir habe… Folgerichtig würde ich als Solcher gar nicht so viel über Fussball reden können. Irren ist nicht nur männlich :-) Aber es stimmt schon ein wenig. Abgesehen von Spielen meiner geliebten kroatischen Mannschaft – kann ich mich eher als Gelegenheits-Fussballfan bezeichnen. Alledem zum Trotz, versuche ich auch in meiner Freizeit, wie im meisten, was ich tue – Spass zu haben. Auch im Fussball. Die Gelegenheit ergab sich spontan und unerwartet. Meine liebe Margot (weiblich und ein blutechter FC-Fan, geht ja auch :-) oder besser gesagt, zwei ihrer Kinder hatten an diesem Samstag etwas anderes vor. Daher sind wir eingesprungen :-) Kompliziert genug, Karten für so einen Spiel zu bekommen, manchmal ist man aber auch als An-Einem-13.-Geborener sehr oft glücklich im Leben :-) Freies Wochenende (beinahe nicht, aber auch für solche Kleinigkeiten habe ich gelernt, dankbar zu sein), geschenkter Eintritt und die ganze Familie aus Kerpen wieder zu sehen und mit ihr den Tag zu verbringen… Wie Master-Card. Unbezahlbar.
Über den Fussball kann ich doch nicht mitreden :-) Lohnt sich fast gar nicht. 0:0. Kann ich als FC-Fan-Azubi nun als gut bewerten. Dafür, dass diese Ferrari-Renault-Formel 1-Champions-League-Truppe voller Millionäre ist, und für die gleiche sackkarrenweise Geld ausgegeben wurde, ist die Klatsche in Köln, die keine war – doch gleichzustellen mit der guttuenden Niderlage durch Pott-Freunde in Schwarz-Gelb. Der Stimmung, vor allem unserer – tat es keinen Abbruch :-) Zwar konnte ich da auch nur bedingt mithalten, das Einzige, was ich als Kroate beherrschte, war „Viva Colonia“ zu singen und FC-Trikot zu tragen, aber immer hin. Im Vergleich zu meinen Kerpenern, den wohl nur noch ein FC-Tatoo irgendwo am Körper fehlt – eher zu vernachlässigen. Nicht desto trotz, auch deswegen, kann man sich glatt in Kölle verknallen. Alleine wegen der Stimmung lohnt es sich, dieses Stadion oft zu besuchen. Solche Fans mag nur noch FC St. Häschen-Pauli haben. Un dofür simmer stolz :-) Der zusätzliche Anreiz war, den Poldi nochmal zu sehen zu bekommen. Wie der Junge sich freut, wenn er nach Hause kommt! Und auch bei so Nebensächlichkeiten wie Fussball, wird mir klar, dass ich gut fahre und dass Zuhause immer Zuhause bleibt. Siehe Master-Card :-) Meine Canon hat sich auch gefreut. König für einen Tag… Ich bin kein Zeitungs- und Sportartikel-Autor. Genau so wenig, wie ein Sportfotograf. Aber für Glücklichsein bin ich immer zu haben :-) Freunde, Kinder, das Spiel und ein bisschen Regen auf der Heimreise, trotz des streikenden Verdeck auf meinem Silberpfeil – all das hat sich gelohnt – um dieses Stückchen Lebensglück als Webblog-Autor doch noch zu verewigen. Es war (mal wieder) noch ein geiler Tag mehr in meinem Leben :-) Danke, Margie, Rolf, Nils und Lars! Und ich verrate hier noch etwas… Singen im warmen Sommerregen, während man(n) klatschnass 45 Minuten nach Hause fahren und sich durch den Verkehr kämpfen muss, ist allemal besser, als über das schlechte Wetter in Köln zu jammern :-)
Bis bald.
Alle Fotos auf diesen Seiten unterliegen dem Copyright und sind mein geistliches und künstlerisches Eigentum. Im Falle des Missbrauchs und Weiterverwendung jeglicher Art ohne meiner ausdrücklichen Genehmigung, behalte ich mir straf- und zivilrechtliche Schritte vor.
Eine dunkelblaue Nacht im Mondschein verhüllt mit einem
Nebel aus tiefhängenden, vorbeirasenden Wolken. Auf
hoher See, auf unendlichen Wegen einer Reise entlang
der Küste übersät mit Klippen, Stürmen und hohen,
peitschenden Wellen. Mit salziger Gischt im Gesicht,
hellen Blitzen, die auf dem Himmel tanzen und diesem
bizarren Spiel der Wolken mit dem Mond, des Menschen
mit der Natur – noch mehr Angst einflössen, noch
spannender machen. So spannend, wie die Augenblicke,
wenn sich irgendwo in der Ferne das stille, verhaltene,
fast zaghafte Brummen schon im nächsten Augenblick in
ein ohrenbetäubendes Gröllen verwandelt das immer näher
kommt, noch näher, noch schneller, noch lauter… So
gewaltig, dass es in die Jahre gekommene, klapprige
Schiff mit seiner hölzernen Stimme aufheulen und das
Herz des Steuermannes im Takt zwischen zweier Blitze
schnellen lässt…
Und ein unheimlich gutes, glückliches und vertrautes
Gefühl, wenn man irgendwo am Horizont ein Licht
erkennt, das hin und her schweift, fast wie ein helles Licht der Blitze,
des Mondes. Nur schwächer, entfernter und so scheint es -
fast greifbar und dennoch-unerreichbar. Ein Licht wie tausend
andere Lichter auch. Und trotzdem etwas Besonderes. Ein
Lichtspiel. Wie ein Spiel des Lebens. Draussen das
tiefe, dunkle, aufbrausende Meer, hoch über uns die
starken, blendenden Lichter der Natur und weit vorn von
uns entfernt – ein verschwindend kleiner Punkt, der uns
führt und uns den Weg zeigt. Einen Weg in den ruhigen
Hafen, fern von allen Stürmen und Grausamkeiten des
Unwetters, vorbei an scharfen Felsen. Ein Licht der
Ruhe, Stille, Hoffnung und Sicherheit. Ein helles
Etwas, das uns in den warmen Schoss des Zuhauses
bringt. So richtungsweisend wie die Hand Gottes, so
unfehlbar und unermüdlich wie unsere Herzschläge, stumm
und dennoch lauter als jedes Donnern. Die einzige
Musik, die man auch im heftigsten Unwetter noch hört.
Pulsierende Lichter, die uns mehr als sonst – auf unser
Herz hören lassen. Und wenn man die Umrisse des
Leuchtturms erkannt hat, wenn das Herz ruhiger und
unsere Augen klarer, unsere Sinnen schärfer werden -
genau in diesem Augenblick, in der Sekunde zwischen
Licht und Dunkelheit uns schon wieder die Kraft gibt.
Die letzte Kraft, das alte Schiff noch in den Hafen zu
steuern. Dieselbe Kraft, die unserem von Wind und
Wetter gezeichneten Gesicht ein Lächeln schenken lässt,
wenn das Boot endlich am Anker liegt. Die Kraft, die
unsere Gedanken über das Zuhause, das warme Essen und
Jemanden, der auf uns wartet, wenn auch kaputt, am Ende
unserer Kräfte, fertig vom Leben, mit ausgeschaltetem
Kopf und dem Instinkt auf Volle Kraft Vorraus -
trotzdem noch tanzen lässt. Diese Gedanken und uns
selbst. Zur Musik, die nur wir kennen, nur wir hören.
Und uns schon im nächsten Moment des flackernden
Lichtes des kleinen, felsigen Riesen – wieder eine neue
Kraft gibt. Die Kraft für neue Herausforderungen, neue
Reisen und andere Wege. Unterwegs zu neuen Lichtern.
Auch wenn wir manchmal meinen, alles zu wissen, alles
schon gesehen und gelesen zu haben, wenn wir Wörter und
unsere Zeit für nicht so wichtig nehmen, anderen
Menschen zu wenig Achtung schenken , viel zu viel
nehmen als wir selbst zu geben bereit sind – dann kann
ich Dir sagen, lieber Leser – dann hast Du nie einen
Leuchtturm in einer stürmischen Nacht gesehen…
Kölner Lichter 12. Juli 2008
Veröffentlicht Juli 13, 2008 Andrej Montan , Kölner Lichter 2008 1 KommentarTags: Kölner Lichter 2008
Ich bin überwältigt! Mögen mir die Leser diese Männer-Beichte verzeihen aber ich musste gestern Abend heulen. Meine Mutter liebte Feuerwerke. Leider kann sie sie nur noch vom Himmel betrachten. Das erste Mal seit ich in Köln lebe (und das sind immerhin 16 Jahre), habe ich dieses Spektakel live miterleben dürfen. Mit einer vernünftigen Kamera, für die ich ein Jahr lang sparen musste. Es hat sich gelohnt. Als die Klänge der „Gregorian“ ertönten, bei angezündeten Wunderkerzen all dieser Menschen, die an diesem Abend genauso wie ich lieber am Rhein waren, als zu Hause vor der Flimmerkiste zu hocken, während Schiffe vor dieser grossartigen Kulisse des Doms Halt machten – konnte ich meine Gefühle, meine Tränen – nicht mehr halten. Alleine dieser Anblick haut jeden um. Meine Mutter hätte sich in diese kölner Nacht verliebt. Aber ich denke, sie hat ohnehin von oben heimlich zugeschaut :-) Ein älterer Mann, der neben mir stand, mit einer winzigen Videokamera… Der hat verschämt gleichzeitig gefilmt und an seinen Brillen gefummelt, aber er konnte es nicht verstecken. Er hat auch geweint. Also, war ich nicht alleine. Und ich könnte wetten, letzte Nacht haben viele geweint. Vor Glück. Was soll ich noch sagen? Ich lasse lieber die Bilder sprechen, schweigsam bin ich eh von Natur aus :-) Aber Schreiben mag ich ;-) Also, bis bald…
Und das ist auch Köln… Trotz meiner Arbeit am Fotoshooting gestern, gab es Momente, wo ich mich wie ein Anfänger fühlte. Man muss sich das vorstellen – Klapstuhl, Rucksack, Foto-Ausrüstung, Verpflegung, Stativ… Alles durch die halbe Stadt gekarrt, schon um 16 Uhr ein gutes Plätzchen ausgesucht, beser gesagt, aussuchen dürfen, weil, wenn es Köln nicht wäre… :-)
Obwohl die eigentliche Gala um 23 Uhr anfängt, saßen Unmengen von Menschen wahrscheinlich schon mittags da, die guten Plätze waren schon belegt. Nun, haben mich meine zwei freundliche Nachbarn (der Videokamera-Mann und ein ähnlich alter Fotografie-Liebhaber) dazwischen gelassen, ich konnte meine 50 qcm „Arbeitsfläche“ ergattern. Zwar war zu der Zeit noch nicht alles voll, aber immerhin. Für solche menschliche Gesten ist man in dieser Welt heute unheimlich dankbar.
Alles schien perfekt, sogar das Wetter spielte mit. Hab sodann fleißig die 8GB Flash-Karte mit Tagesmotiven gefüllt, nur für mich. Köln, Rhein, der Dom – die sind auch tagsüber wunderschön :-) Und gerade bei „sauberen“ Bildern (in Köln regnet es seit einigen Tagen relativ häufig, die Bilder danach sind dann besonders scharf und sauber) macht es besonders Spass, die Dämmerung, die drohend wirkende Wolken und natürlich das Event selbst zu verewigen. Und irgendwann machte meine Formel 1 der Stative (Italiener halt :-)) schlapp. Obwohl teuer, modern und mit allem Schnickschnack ausgestattet, haben es 3 simple Schrauben fast geschafft, dass ich ohne Bilder wieder nach Hause fahre. Dann kam mein Foto-Nachbar ins Spiel. Ich – total verzweifelt, weil mit Schraube locker (ich sag ja oft, nichts im Leben geschieht ohne Grund, arbeite ja in der Psychiatrie :-) lassen sich wohl nur Wackelbilder vom Feuerwerk machen. Also, hat der schüchterne Andrej den Mut in die Hände genommen und traute sich, Menschen um ihn herum nach Hilfe zu fragen. Nach einem Schlitzschrauber. Liebes Köln… Es gab bestimmt 30 wildfremde Menschen um mich herum, mein Hilferuf ging wie ein Lauffeuer durch die Gruppe. Und irgendwann fand jemand ein kleines Klappmesser, das er zum Wurstschneiden mitbrachte. Solidarität unter Fotografen und Freundlichkeit der Rheinländer :-) So konnte ich meinen lockeren Italiener auch ohne Schraubendreher doch noch bezähmen und weiter fotografieren. Daraus sind diese Bilder entstanden und diese kleine Geschichte eines Tages im Leben von mir…
Anmerkung zu Kommentaren
Auch an dieser Stelle einmal mehr ein Dankeschön für Ihre Besuche. Momentan befinde ich mich im Urlaubsstress, Gott sei Dank gibt es Notebooks :-) Die Seiten meines Blogs werden demnächst zügig wachsen, zurzeit Arbeite ich an den Texten hier und auch an einem Projekt in Kroatien. Daher fehlt mir die gute, alte Zeit, um hier alles perfekt zu gestallten, aber ich werde mich noch bemühen :-) Bilder des Feuerwerks in Köln folgen ergänzend zu diesem Artikel in den nächsten Tagen.
P.S. Auch meine Arbeit gestattete mir nur selten den freien Abend am Tag der Kölner Lichter. Aber ich bin lernfähig. Und habe gute, neue Kollegen, die mir das dieses Jahr ermöglicht haben. Von der neuen Canon ganz zu schweigen :-)
Stadt der Lichter
Veröffentlicht Juli 12, 2008 Andrej Montan , Kölner Lichter 2008 1 KommentarTags: Kölner Lichter 2008
In den letzten Tagen war Ausschlafen angesagt. Nach einer anstrengenden Woche Nachtdienst endlich mal wieder frei und auch wieder Arbeit. Heute findet in Köln wieder das alljährliche Feuerwerk. Nicht, dass wir nur am Sylvester etliche Millionen Freudelichter und Teueros in die Luft jagen… Nein, Kölner sind etwas Besonderes. Ein wenig verrückt. Deswegen wohne und lebe ich auch so gerne hier. 15 Minuten vom Rhein entfernt mit meinem kleinen Silberpfeil ;-)
Kölner Lichter. Da ich aber hier nur in eigener Sache Werbung mache… ;-) Liebe Leser: Zeitschriften aufschlagen und nach dem Abendprogramm schauen. Die, die schon immer mal nach Köln wollten und es noch nie getan haben, das ist der ideale Tag dafür. Auch bei Regen. Diese hunderttausende Menschen, die Spass an d`r Freud lieben, das Feiern und diesen, unseren Vater Rhein… Diese Bilder jagen jedem Menschen Gänsehaut ein. Das muss man sich einmal im Leben angesehen haben, es ist wirklich grandios.
Für mich dagegen ist es heute auch Arbeit. Für einen bekannten Verlag mache ich heute ein kleines Fotoshooting für ein Bilderbuch. Wie sie auf mich kamen, weiß ich bis heute immer noch nicht:-) Aber sie bezahlen gut. Fotos darf ich auch selbst veröffentlichen, die gibt es auf dieser Seite unter dem Link „Aktuelles“ auch bald zu sehen Ich bin jetzt schon gespannt und total aufgeregt. Nicht nur wegen der Stimmung. Ich bin nicht mal ein toller Fotograf. Aber man lebt nur einmal. Und ich? Ich versuche sowieso – jeden Tag etwas von diesem Glück des Lebens zu spüren. Auch in diesen Zeilen. Das Beste daraus zu machen. Labändig, Baby ;-)
Bis bald
Hallo, liebe Besucher :-O
Auf diesen Seiten, wie übrigens alles hier im Web, das ich als Hobby auf die Beine stelle-wird Einiges über mich, mein Leben, Erfolge oder Misserfolge berichtet. Ein Beweis dafür, dass auch eine Ime in Deutschland, wenn sie einigermaßen klug und pfiffig ist, aus ihrem Leben etwas machen kann. Für Interessierte werde ich versuchen zu zeigen, wie man auch kostenlos und relativ einfach über sich erzählen kann, etwas (vor)zeigen kann, was es bedeutet Träume zu haben und glücklich zu sein, was Kleinigkeiten im Leben bedeuten, Freunde, Lachen, Beruf, Vielseitigkeit… Ich hoffe, ich verspreche nicht all zu viel…
Ich beschäftige mich zur Zeit an einigen Fronten, wie ich schon immer in meinem Leben getan habe, mal gut und oft genug weniger gut. Thema: Multitasking bei Männern… Aber am Ende wird gezählt. Diese Fronten spielen sich in verschiedenen Bereichen ab. Mal ist es die Abhängigkeit, mal die Forensik. Oder Internet, Corporate Identity und Webdesign. Eben meine Arbeit. Damit aber verbunden sind es die Menschen, die es ausmachen. Mein ganzes Leben, alles was ich tue. Es ist nicht nur das Öde an einem Bürojob, dass ich schon immer bei meiner Ex gehasst habe (und mich nie getraut habe zu sagen:-), auch wenn es mittlerweile auch bei uns Einzug hält und immer mehr am PC gearbeitet wird, um eben den Menschen als auch die Kassen als Ganze zu verstehen ;-) Es sind die Menschen dahinter. Meine zum Teil grossartige Kollegen, meine paar Freunde, ohne ruut ze weede dinge Fründ nennen… Meine Familie und andere Menschen, die für mich da sind, mit mir reden können, mir helfen, wenn ich in der Not bin… Beruflich, privat, ja, sogar auch im Internet, wenn auch indirekt. Ohne Chat und sonstigem Cyber-Kram. Live oder gar nicht. Meist Briefe, Gedanken, Bilder… Und der Rest? Unabhängig von meinem super Arbeitgeber kann ich heute mit Sicherheit sagen, dass mich Internet auf eine Art auch ernährt. Dass das, was ich mache, auch wenn ich manchmal ein ziemlicher Spätzünder bin (was nicht nur beim Sex gewaltige Vorteile hat) – mein Leben gut erfüllt hat und hoffentlich weiterhin erfüllen wird. Ich bin weder reich noch berühmt. Aber ich lebe. Und zwar gut. Und bin obendrein überwiegend glücklich. Und darf dieses Glück mit einigen Menschen in meinem Leben teilen. Ich kann nicht viel, ich weiß auch nicht viel. Aber das, was ich kann und was ich weiß – das mache ich ziemlich gut.
Ich habe in den letzten Jahren meines schon ziemlich in die Jahre gekommenen jungen Lebens :-) einiges gelernt. Über Familie, über Freunde, über Menschen eben. Darum schreibe ich. Auch hier und jetzt. Ich werde nicht in die Details gehen, Manches davon wäre dem Leser hier sicherlich langweilig, aber ich möchte dennoch Eines tun. Meine Stimme erheben. Reden. Erzählen. Teilen. Mit-Teilen. Das, was ich kann. In der nächsten Zeit, wenn es mir der liebe Gott und mein Leben gestatten – werde ich hier darüber berichten, wie etwas fast aus dem Nichts entstehen kann. Aus einer Idee, die etwas mit dem Bad zu tun hat, mit einem Friedhof, mit dem Wort „Maktub“ und einigen Pyramiden und Schätzen. Mit mir selbst und mit meinen Würzeln, mit der Tatsache, gleichzeitig ne Kölsche Jung zo sinn und Kroate im Herzen, mit Berlin… Und unter dem Strich, werden ehrgeizige und aufmerksame Leser hier etwas erfahren, was nur ich kann. Erzählung eines gar nicht mal so üblen Lebens. Und oben drauf, wie man im Internet etwas erreicht. Mit anderen Worten: Leben und Leiden des jungen Andrej. Oder: Wie und was mache ich mit einer Kiste mit Tasten?
Bis bald… :-)





