© 2008 bei den abgebildeten Werken, deren Namen sowie den Künstlernamen selbst liegt bei den Künstlern oder ihren Rechtsnachfolgern. Die Fotografien selbst unterliegen dagegen ausschliesslich meinem Copyright und sind als mein persönliches und künstlerisches Eigentum zu betrachten, zum Zwecke der freien persönlichen Entfaltung. Aus Gründen des rechtlichen Schutz der Künstler (mich inbegriffen) und des Ausstellers wird jegliche Weiterverwendung untersagt. Auf diesen rechtlichen Hinweis habe ich mich nach dem „Bona fide – Prinzip“ (im guten Glauben und Gewissen) selbst verpflichtet, um eventuellen Rechtstreitigkeiten vorzubeugen
Kultur, das ist ja so eine Sache… Objektivität auch. Das Erstere fängt schon mit Kindesbeinen an. Erziehung, Angebote, Interesse, Wahrnehmung, Förderung, Liebe, Wille… Kultur ist überall. Sozusagen – unter uns. Sie macht uns als Menschen aus. Ähnlich wie unsere Hobbies (siehe Photokina :-). Ähnlich wie Reichtum einer Sprache, einer schönen Melodie eines Musikstückes, Augenweide eines schönen Bildes. Entweder man hat sie, oder man hat es nicht so mit dieser Sache… Ist ja auch kein Beinbruch. Polemik ist nicht unbedingt eine Sache, über die man im Blog schriebt, Fakt ist aber, dass viele Sachen in und aus unserem Leben miteinander verwoben, verbunden sind. Kultur oder Kunst an sich genauso. Ich betrachte es als etwas Schönes. Lebensbereicherndes. Ölbad für die Seele. Musik für das Herz. Im Grunde – Sinn für das Schöne. Für mich (ist ja auch mein Blog :-) kann ich dadurch, wenn ich darüber nachdenke, auch erkennen, warum ich so häufig Musik höre, warum mein MP3-Player mir manchmal wichtiger ist als mein Handy, warum ich lieber bade anstatt zu duschen. Zeit für Schönes, Zeit für mich, für das Wohlbefinden, für mein Inneres. Alleine aus der Sicht, dass es auf dieser Welt so wunderschöne Bauwerke, Kunstwerke und andere Kulturgüter gibt – finde ich es gut und richtig, dass man sie uns beibringt, näher bringt. Egal wie und egal wo. Kultur gehört einfach dazu, zu einem Menschen. Sie hat uns zweifelsfrei auch zu Menschen gemacht. Nicht umsonst lernen wir heute noch über die alten Griechen, Römern und anderen Völkern, die uns durch ihren geistigen Vorsprung und Entwicklung der Gesellschaft auch an solch wichtigen Sachen wie Sprache, Schrift, Musik, Kunst und letztenendlich auch an ihrer Kultur teilnehmen ließen. Klar, man kann darüber diskutieren, wozu es dann so viele Kriege gab, warum die Römer die ganze Welt beherrschen wollten… Der Punkt ist aber der: Wenn man an Italien als Beispiel denkt, denkt man an gutes Essen, Urlaub und die schönen Fleckchen dieser Erde. An das, was dieses Land an Schönem zu bieten hat. Nicht unbedingt an die römischen Kreuzzüge oder an den Zerfall einer ganzen Kultur. Immerhin haben sie uns auch einiges hinterlassen. Etwas für die Nachwelt. Viel Kultur, viel Schönes. Und je mehr man davon gesehen hat, davon weiß – umso mehr können wir uns an solchen Sachen erfreuen. Gerade in der heutigen Zeit. Nicht umsonst strömen auch so viele Touristen jedes Jahr nach Köln, aus allen Herrenländern. Der Kölner Dom ist nur einer der Gründe. Die Kölsche Kultur vielleicht noch ein Grund mehr dafür. Freundlichkeit, Offenheit und diese unnachahmliche Art sprechen auch eher dafür als dagegen. Vielleicht auch deswegen, weil es im Rheinland durch seine Geschichte auch so viele Einflüsse fremder Kulturen und fremder Länder gegeben hat. Und ich denke, nur aus diesen Gründen kann man es auch in der heutigen Zeit betrachten. Kultur und Vielseitigket sind etwas Gutes. Alleine das Wort „Kulturgut“ sagt schon alles :-) Wenn es so nicht wäre, würde es heute keinen Karneval in Köln geben, Christopher Street Day wäre unmöglich, die Rechtsradikalen hatten auch deswegen diesen Sommer kein leichtes Spiel gehabt. Darauf kann diese Stadt stolz sein. Weil sie so ist, wie sie ist. Tollerant. Reich an Gutem. Offen. Eben eine Weltstadt. Welt-Kulturerbe. Nicht umsonst. Und dieser Sinn (auch Frohsinn gehört dazu :-) für das Schöne, für die Einmaligkeit einer Stadt, ihre Sprache, ihr Flair – sie alle werden von Generation zu Generation weitergegeben. Und das wird geschätzt und anerkannt. Gepflegt und erhalten. Auch in vielen Museen in dieser Stadt. Ihre Geschichte, ihre Kultur und somit auch die, der Menschen, die in dieser Stadt leben und mit ihr diese Geschichte heute ausmachen.
Die Stadt ist bemüht, ihren Bürgern auf diesem Gebiet etwas zu bieten. Daher habe ich mich entschieden, über diese Ausstellung zu schreiben. Weil sie auch ein Teil der heutigen Geschichte beschreibt. Objektivität dabei – sie ist mir selbst auch wichtig. Weil ich ein positiv denkender Mensch bin. Einer, der auch aus schlechten Sachen und Erfahrungen stets versucht, das Gute darin zu sehen und das Gute zu erhalten. Kritikfähigkeit ist ein Teil der Objektivität, die ich mir sowohl selbst gefallen lassen muss, dann aber auch mir nicht nehmen lasse. Wenn sie berechtigt ist. Schliesslich lebe und arbeite ich mit anderen Menschen zusammen. Sie gehören eben auch dazu, wie Kultur oder persönliche Entwicklung eines Einzelnen. Je mehr man im Leben sieht, lernt, liest, hört – umso besser können wir uns mit unseren Ansichten und Eindrücken gedanklich beschäftigen, entspannen, uns weiterentwickeln und somit auch mit anderen Menschen austauschen, Schönes zurückbekommen, andere Ansichten gewinnen und über sie auch selbst – reden oder schreiben. Das wollte ich auch mit diesem Artikel ;-) Also… Es wird Zeit…
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Sonderausstellung: Künstlerpaare – Liebe, Kunst und Leidenschaft (Anmerkung: Namensgebung des Museums und Titel der Ausstellung sind urheberrechtlich geschützt. Diese werden nur zu Promotion- und Anschauungszwecken benutzt, in guter Hoffnung und im Glauben, auch die Besucher meines Blogs selbst für einen Besuch dieses Museums und dieser Ausstellung animieren zu können und bleiben davon gänzlich unberührt):
Am Montag war es so weit. Etwas Kunst. Etwas Licht und Liebe für die verregneten Tage Kölns. Auf die Aufstellung selbst bin ich zufällig durch einen Bericht im Fernsehen aufmerksam geworden. Sah und hörte sich vielversprechend an. Wie üblich, habe ich mehrere Anläufe gebraucht, um mich dorthin zu begeben. Aber über manche Hürden in meinem Leben schreibe ich lieber nicht :-) Ich arbeite besser daran.
Der Montag war ein typischer Tag für Köln. Es hat die ganze Nacht schon geregnet. Und weil es so schön war, regnete es munter weiter. Aber wenn ich mir irgendwas vornehme, möchte ich es dann auch irgendwann erleben, manch so ein Regen in Köln kann mich dann auch nicht mehr stoppen :-) Was dann kam… Das ist auch eine Geschichte für sich. Und die behalte ich – für mich :-) Kultur ist wohl nicht Jedermannssache.

