Wie gut, dass es internetfähige Handys gibt ;-) So kann ich auch in der Pause auf Arbeit tippseln.
Heute sind weitere Steine auf meinem Weg aus dem Selbigen weggeräumt worden. Nur ein kurzer Zwischenbe-richt, weil ich mein Hasenschnäuzchen nicht immer halten kann ;-) Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin – kommt immer näher. Die Steine kommen ins Rollen…
Heute stolz das erste Sparticket meines Lebens bei der Deutschen Bahn ergattert. Für ein ICE. Eigentlich für zwei ;-) Hin- und Rückfahrt. Kennt das Eiland nicht. Zwar schon oft Zug gefahren, aber so einen noch nie. Die Bahncard und der freundliche Mensch im DB-Laden am Bahnhof Deutz machen es möglich. Noch ein Novum – meine erste Kreditkarte bestellt. Um weiterhin und etwas öfter als bisher mit der Bahn reisen zu können. Vom Fliegen habe ich erstmal genug. Croatian Airlines im deutschen Luftraum ist nicht mehr unbedingt mein Ding ;-) Gerade die Flug- und Umsteige-Wartezeiten nicht. Nachts um 2 fliege ich jedenfalls nicht mehr. Ich bin ja auch verbesserungsfähig. Der kölsche ICE fährt um 4 Uhr ab. Die Nächte werden ohnehin immer länger ;-)
Die Vorfreude und Reise-Schüttelhitze sind auch schon da. Jetzt schon ;-) Bestelle Sachen wie wild. Bin (auch heute, die Uhr tickt, die Zeit wird immer knapper bei dem jungen Sack :-) im Laden mit dem Planetenring voll auf die 20%-Aktion abgefahren und mit 3 Tüten voller Best of-CD´s glücklich nach Hause geradelt. Ohne Schotter aber mit viel Rock. Wohl gemerkt, die letzte CD, die ich gekauft habe, die datiert schon ca. 4 Jahre zurück. Wofür hat man einen kroatischen Internetserver und eine Jahreskarte in der Stadtbibliothek? Was ich bestelle, für wen und was ich so alles in Berlin vorhabe-das behalten wir schön für uns ;-) Nur so, am Rande und an gedeutet ;-)… Ich hatte schon viel zu viele Steine auf meinem schmalen Hasenweg. So viele, dass ich mittlerweile ein echter Bankdrücker geworden bin. So viel gelernt! Auch Folgendes: Mich über jeden Augenblick, jeden Hauch von Glück, über jede Sekunde und jede schöne Sache in meinem Leben zu freuen. Finden, schätzen, freuen, glück-lich sein. Dabei lachen. Darüber reden. Das alles teilen. Geschenke Anderer der gleichen Art annehmen. Dann, erst dann, wurde mir klar – welche Sachen im Leben mir nicht mehr wichtig sind. Nie wieder wichtig sein werden. Bestellungen, Geld, Zahlen – sind nur einige davon. Ich werfe das Geld nicht zum Fenster raus. Habe ich noch nie getan und werde es auch nie tun. Ich lege es nur gut an. Wer könnte meine Wärme an den kalten Frauenfüßen schon bezahlen? Nicht mal Plastikgeld :-) Nackt nebeneinander liegen, während draußen der erste Nachtfrost ans Fenster klopft. Musik zum Fallenlassen. Fesselnde Klänge. Alte, bekannte Dinger. Noten der Tiefe. Rock ohne Rock. Dirty Dancing. Schlaflieder und Muntermacher. Unsere Oper. Unser Leben in vielen Akten… Klassik, Pop und Pen. Mit Geld kann man sich kein Glück erkaufen… Wer kennt dieses Sprichwort nicht? Ich habe soeben ein neues kennengelernt. Glück gefunden ;-) Und auch wenn ich dieses Sprichwort am Nachmittag noch nicht kannte – dachte ich in meinem CD-Rausch ähnlich darüber nach. Glück kannst du nur 1 zu 1 zurückzahlen. Und von Zinsen beide gut leben. Leben auf Pump ist vorbei. Leben mit der auf Pumps fängt gerade so richtig an. Die Freiheit nehm ich mir… Aber es ist kein Visa. Sunny Mastercard. Sonnenschein und Jungweiber-Sommer. Und der Rest – unbezahlbar.
Alle ihr, die Glückskinder sein wollt
Eines wissen ihr sollt
Ihr seid zum Teilen auserkoren
Weil Glück, das Kind, ist als Zwilling geboren
Lord Byron, ich und mein Deutsch ;-)
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