Tut, Tun, getan (Herztön)

Ich mag es, wenn Sie manchmal im Dunkeln tappen. Macht mir einen Heidenspass ;-) Noch ein allervorletztes Mal hier, dann tappe ich selbst im Licht. Woanders ;-) Ich weiß immer noch, wer mich liest, wer gezielt nach etwas aus dem Blog sucht… Und dabei ist es, war es, sooo einfach! Falco. Jeanny. Juli. Snow in June. Hamburg und Antike, Subobjektiv. Ein harter Knochen… Ein Sanftmütiger. Ein Geduldiger. Einer, der (fast ;-) immer weiß, was er tut. Alles schon mal gut, für den Anfang ;-) Aber nicht mehr gut genug. Es sind nur – Erinnerungen. Schöne Vergangenheit. Weit weg von den drei Wörtern, die mir seit geraumer Zeit viel wichtiger geworden sind… Lebe im Jetzt. Ich behaupte zwar, dass es für Sie schön war, das alles zu lesen, dass es einige schöne Bilder zum Betrachten gab… Aber kein Blog ist dem gewachsen, was wir (jetzt doch einige mehr, nicht nur ich und Juli ;-) so treiben. Ich, jetzt, mit meinem Galaxy S II… Und uns ;-) Bloggen im großen Stil ist mir nicht mehr wichtig. Leben, das große Klopfen des Herzens und das Rattern einiger Kameras – umso mehr. Veränderungen, Mühen, Liebe und Glück. Das Eine muss man selbst schaffen, das Andere gemeinsam, und wenn man einigermaßen gut darin ist, sucht es am Ende einen auf. Das Glück der Verrückten und Tüchtigen. Samosas und eine verstorbene Frau, Farben, Holi, Pyramiden und die Augen eines Toten, U2 und 2 gewinnen immer mehr an Bedeutung ;-)


Dies ist Ihre Geschichte! Eine (wirklich!) vorletzte Geschichte hier. Um ein vorletztes, schönes Mal, zu erzählen, was wir mit unseren lebendigen Augen und den schnellen – den aus Glas – alles erleben, wenn wir auf Jagd sind. Welch glanzvolle, güldene Lichter uns auf dem Weg begegnen. Gutes, das wir gemeinsam, aber auch ich alleine überall (hin)bekomme. Für die Mühe. Für das Ackern. Für das, was und wie ich bin. Zum Weitergeben. An sie. Damit ich es mir dann doppelt und dreifach von ihr wieder zurückholen kann ;-) Glück auf Raten und in Kapiteln. Blog des täglichen Lebens. Laute Kleinigkeiten auf dem Kalender, die alle zusammen ein großes, gutes und glückliches Puzzlebild ergeben. Ein Buch. Herzen, so groß wie ein Haus. Unser Bilderbuchhäuschen. Der Schutzbunker der Träumer. Diese Geschichte hier widme ich das einzig Wichtigem: Dir, meine Liebe. Eigentlich sind es zwei Wichtige… Du, Liebe und uns lieben ;-) Die Milchstraße der Träume und das Lächeln unserer Sterne…


Was wäre diese unsere Welt, Welt der Träume und Sterne wie Wünsche am Himmel ohne die heutige Zeit? Ohne Electric Dreams? Auch da hat sich, zumindestens in unseren dreier Leben, gerade im letzten Jahrzent, einiges verändert. Julia bekam einen neuen Job. Fernab von fernen Ländern. Und doch so fern. Aber auch nah. Neugierig? Sag ich doch, ich mag es ;-) Über sie, über Bilder von ihr, von mir, mit uns – Falco. Niemand wird dich finden, du bist bei mir. Gerade sie, gerade Bilder, haben uns so nah gebracht. Und so las ich vorige Woche ein paar SMS von einem anderen Mädchen, die es auch bestätigen. Kinderaugen. Verrücktheit. All das fließt in uns. Und in unsere Bilder mit ein. Ohne Techniken des Liebeslebens wären wir aufgeschmissen. Nicht nur im Bett. Aber ich bleibe lieber bei Bildern…

 

Sie ahnen es nicht, mit welchen Steinen manchmal das Glück gepflastert ist. Real als auch digital. Die ersten Artikel hier schrieb ich auf einem PC aus dem Jahre 1999. Damals ein Renner, heute… Für mich immer noch der Renner. Alte Liebe rostet nicht. Kommt aber irgendwann in die Jahre ;-) Was sind schon 30 GB Speicherplatz, Internet nur mit dem Stick… Eine Fotosession von ca. 1000 Bildern mit der Canon zu übertragen, das hat manchmal zwei Stunden gedauert. Aber keiner kann eben diese Neugier und Kinderaugen bezahlen! Keine Zeit auf dieser Welt wäre mir dafür zu schade! Weder beim Fotografieren noch bei den erwartungsvollen Blicken auf den großen Monitor, um endlich sehen zu können, was aus Bildern tatsächlich geworden ist. Auch diese Zeilen – die ich jetzt und immer noch am Aldi-PC schreibe, mit einer Riesentastatur auf den Oberschenkeln – kann (fast) keiner Bezahlen. Träume und Erzählungen. Meine Romane und Bücher. Die den Weg aus den Electric Dreams verlassen. In die gute, alte Papierzeit. Ähnliche Geschichten, wiederholende Zeiten, das Gute, das zu einem immer und immer wieder zurückkehrt. Für das, was man dafür getan, geleistet, gegeben hat. Alleine über dieses Thema habe ich über 200 Artikel hier gefüllt. 200 Kapitel eines Lebens und einer geilen Zeit. Zeit der Steinzeit und Zeiten der Moderne. Warum schreibe ich das heute? Weil ich auch für diese Zeiten, diese kleinen Dinge, dankbar bin. Aus ihnen entsteht etwas Großes. Träume. Kleine und große. Und es ist egal, wie sie entstehen, was es für Träume sind, warum, und wie groß oder klein sie sind. Ich für meinen Teil kann ich nur sagen – wenn ich zu träumen vergessen sollte und aufgehört habe, an diesen kleinen Dingen zu arbeiten, sie zu verbessern und mit der Zeit mitzugehen… Dann würde ich auch all die beschwerlichen Wege für ein gutes und gelungenes Foto vergessen, würde keine Herzensreisen mehr machen, würde nie wieder mit Wonne und mit Seele schreiben, nie wieder dieses geiles, wunderschönes Fräulein lieben… Erst dann können Sie anfangen, sich um mich Sorgen zu machen, denn dann bin ich tot.

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