Enjoy the Krachilence ;-)

Mann, ist es geil, älter zu werden! So Gott es gewollt hat und wenn nichts dazwischenkommt – werde man weiser, bekloppter, noch verliebter und noch glücklicher. Berlin ist genauso wie ich. Wie wir. Einfach nur – SCHARF! Be Hasi, be Torte, be Tour, be loved, be Knipser um Mitternacht, be what you wanna be, be Sänger, be Dancer, be Popper, be Vergangenheit, be Zukunft, be yourself no matter what they say, be Berlin ;-) Und vergiss nie, wo du herkommst. Und was du wirklich bist. Was dich wohin treibt. Welche Flüsse, welche Farben, welche Menschen. Und was du dafür tust. Das be freit. Nach be lieben.

TO BAERLIN WITH LOVE N 52°30'56.23" E 13°23'53.95"

Und so sieht das Bild des Bären-Kusses auf der GPS-Karte auf dem Vaio… Kleine Spielereien mit großer Wirkung. Vergangenheit, Zukunft und Liebe. Nicht nur zu Berlin ;-)

TO BAERLIN WITH LOVE IN GPS

So entstehen auch solche Reisen. Solche Bilder. Solche (Liebes)Geschichten. Trauen und Vertrauen. Zeit lassen und Zeitloses. Aber darüber schrieb ich schon oft. Ein Klick (auch hier drauf ;-), dann sieht man, welch großartige Sachen in den Händen bescheidener Menschen entstehen können. Wenn sie es nur aus einem einzigen Grund tun. Aus Liebe. Juli könnte ein Lied davon singen. Sie tanzt aber lieber mit mir. Is hier in my arms… Zerbricht die Gläser im Adagio. Und zieht halterlose zum Schlafen an. Sie ist auch – nur sie selbst. Und mir zuliebe. Das könnte ich auch über diese wundervolle Stadt sagen. Eine Stadt, die ihre Hüllen für uns, uns zuliebe, fallen ließ. Für die Lumix, für die Canon, für die Nikon… Zwei Tage Sonnenschein und 5.000 Bilder. Zweimal die 8GB Karte verschossen, die zwei Kleinen nicht mitgezählt. Hamburg wurde getoppt… Und anderthalb Tage Regen. Schöne Zeit für Museen. Für wundervolle Menschen-Knutis, die wir auf unseren Streifzügen trafen. Und noch treffen werden. Weil wir zurückkommen. In Zeiten der Veränderungen… Dieses Jahr leider nicht mehr. Dafür nächstes Jahr zweimal. Erst Lichter von Köln und dann Lichter von Berlin. Ein Traum ist diesmal auch in Erfüllung gegangen… Die nächsten stehen an. Hat Maja nicht mal gesagt, dass das mein Jahr wird? So viel zum Thema “Verschwende nicht deine Zeit”… Ich glaube, die echten Berliner verstehen, was ich meine. Die, die um Mitternacht an dich denken. Mit dir ehrlich hineinfeiern. Manch Gesagtes ist fürn Arsch. Das Unausgesprochene – das, was dich mit solchen Menschen und ihren Seelen wortlos und über die Jahre hinweg verbindet – das zählt am meisten. Wortlos und Verstehen. Ich glaube, genau das ist Berlin für mich geworden. Eine Stadt, die an jeder Ecke ihre Geschichte erzählt. Wortlos aber gewaltig. Und wunderschön. So wie sie ist. Auch wenn sie sich ständig verändert, immer im Wandel ist. Wenn man versucht zu verstehen, was sie zu erzählen versucht, gibt sie es einem millionenfach zurück. Ehrlich, schonungslos, wunderschön und stolz. Sie hat – auch etwas von mir ;-)

GRUSS AN DIE BÄREN VON DEN KÖLNER HAIEN

ENGEL SIND ÜBERALL

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Und das gebe ich ihr und einem besonderen Menschen zurück. Ehrliches, schonungsloses und stolzes Marzahn. Erst dann wunderschön, wenn man es verstanden hat. Wenn man weiß, worum und wohin es geht. Ich musste lange dafür ackern, um zu verstehen, dass jede Sache auf dieser Welt – auch ein simpler, unauffälliger Stein – von mehreren und zugleich wunderschönen Seiten betrachtet werden kann. Eine Blume ist nicht einfach nur eine Blume. Marzahn ist auch nicht nur Platte. Der liebe, Weiße Hai ist nicht nur ein sauteueres Objektiv. Es ist das, was man darin sieht, was man in aller Bescheidenheit und Liebe daraus macht, wie man es lebt und auslebt.

KATRINS GARTEN

Und… Es gibt sie doch. Die perfekten Momente. Man muss sie nur erkennen können. Und im richtigen Moment die Augen aufmachen. Das war auch diese Reise für mich. Berlin war schon immer meine Stadt. Die Stadt meiner Familie. Ein-zwei meiner Trümmmerfrauen. Eine Herzensangelegenheit. Eine Stadt, als Symbol für Offenheit, Optimismus, Vielfalt, Veränderungen, Wurzeln, Hürden und deren Überwindung. Einheit. U2 und One. Eigene Geschichte und Geschichte dieses Landes. Auch die des meines, wenn auch unsere Freiheit im Gegensatz zur deutschen teuer und blutig bezahlt werden musste. Ähnlich wie meine eigene, persönliche Freiheit. Daher sagte ich so oft: Geben und Nehmen. Ich hatte im Laufe meines Lebens viel zu oft geben müssen. Berlin, das war meine Wende. In jeglicher Hinsicht. Meine Veranda, auf der ich mich nach einem anderen Krieg ausruhen konnte. Trauen und Vertrauen. Keine Familie und doch Familie. Träume und Liebe, Wirklichkeit und Pragmatisches, Sparen und Verprassen, Leben und Ausleben. Weihnachten, Silvester und Ostern in einem. Hasis Ü-Eier und Weihnachtsbaumschmuck. Sehen hinter dem Unsichtbaren. Reden, ohne manchmal überhaupt reden zu müssen. Und fühlen. Das zu spüren, das zu leben, was dein Herz dir sagt. Checken, Bunnies und Chicken. Mein Glatteis in den Jahren 2006 und 2009. Pucks von Hasi. Volltreffer, Penalty und Verlängerungen. Viele schönen Momente. Manche von denen kannte ich mein Leben lang nicht. Aber, ich habe sie auch – irgendwann verstanden. Und habe selbst angefangen, zu nehmen. Heute, heute gebe ich dafür wieder etwas zurück. Ein großes, ehrliches DANKE! Dafür, dass ich durch all das irgendwann auch selbst erkennen konnte, was und wer ich wirklich bin. Wohin mein Weg mich führt. Und wofür mein Herz wirklich schlägt. Fünf Buchstaben. Manchmal waren es sogar sieben. Oder sechs. Oder nur vier. Simple Steine… Die Wahrheit und das Schöne an der Sache ist – sie liegen im Auge des Betrachters. Ich drehe mich jedenfalls nie wieder im Kreis. Wer weiß, warum ausgerechnet der goldene Engel auf der Straße des 17. Juni im Kreisverkehr steht? ;-) Auch das ist nicht ausschließlich Symbolik. Oder Zufall. Die ersten Bilder der Siegesgöttin habe ich damals im strömenden Regen gemacht. Ahnungslos und zu Fuß… Direkt vom Hauptbahnhof, ohne überhaupt zu wissen, wo ich bin. Du ahnst es, du fühlst es… Dass da etwas Großes ist. Und dein Herz führt dich dahin. Besser als jedes Navi auf dieser Welt. Auf einem langen, langen Weg. Und irgendwann stehst du davor. Und weinst vor Schönheit. Wasser, Perlen, Salz und Regen – alles vermischt sich. Und ein Engel, der dich von oben anschaut. Und das Einzige, was dir dazu einfällt… Tu’ das, was du liebst! Auch in Berlin! Das Kleine Schwarze aus dem schweren Rucksack raus, vorsichtig die 200mm Waffe drauf, und abdrücken! Rattern und Knattern im Rhythmus deines Herzens. Mit Tränen, Regen und Gänsehaut als musikalischer Hintergrund. Zum 1. Mal die Siegessäule. Gleich bei der 1. Stunde Berlin meines Lebens. Dafür aber von allen Seiten. Gestern war sie noch verhüllt. Wird hübsch gemacht. Um irgendwann wieder ihre Hüllen fallen zu lassen. Für mich.  Für eine neue Reise nach Berlin. Reisen meines Lebens, die mich zwar manchmal gedanklich in die Vergangenheit zurückführen, mir aber gleichzeitig auch helfen, stets nach vorn zu schauen. Mein eigenes Ding zu drehen, statt mich selbst im Kreisverkehr zu drehen. Geboren, um zu leben. Oder lieben. Oder nehmen. Oder tun, was ich am besten kann. Oder was mir Spass macht. Oder glücklich. Oder dafür alles geben, damit alles gut wird. Oder, oder, oder… Es gibt viele Sichtweisen, es gibt aber nur einen einzigen Weg. Bis der Vorhang fällt…

SOMEWHERE OVER THE RAINBOW

Meinen Weg, den habe ich gefunden. Darauf können Sie wetten! Ich fürchte, das war nicht die einzige Flasche edlen Weines, die ich gewonnen habe ;-)  Zwar habe ich bei Weitem nicht immer Recht. Der Klügste bin ich auch nicht. Aber ich weiß, was ich will. Und das bekomme ich auch. Dafür muss ich manchmal auch etwas oder auch alles geben. Darauf hinarbeiten. Träumen. Leben. Ziele verfolgen und nicht aus den Augen lassen. Nicht vom Weg abkommen, egal wie lang und beschwerlich er auch sein mag. Ich habe aber auch nicht einfach so einen Pakt mit den Engeln geschlossen. Die güldene Engel-Göttin heißt ja auch nicht umsonst  – “Siegessäule” ;-) Sie kann sich meinertwegen noch monatelang hinter Gerüsten vor mir und vor dem Hai verstecken. Irgendwann kriegen wir sie doch noch. Bei Sonne und Himmelblau. Wie die Stadt der Engel in Hamburg. Wie Berlin an meinem Geburtstag. Wir werden schon sehen, wer der Sieger und wer der Loser ist ;-) Wenn ich eines habe, dann ist es – Durchblick. Checker-Bunny. Geduldig und lauernd. Jäger mit tiefer Seele und scharfen Augen. Meine Zeit, die kommt gerade. Und das Beste ist – ich komme mit. Ich lebe. Ich liebe. Und ich weiß, was Glück wirklich ist. Manche erklimmen Berge, um es zu finden. Manche würden dafür sterben. Manche wissen nicht mal, welches Glück sie haben. Und so manche finden es nie. Ich hingegen fahre lieber im feinsten Zwirn von Burberry und Manguun mit dem The One and Only Schätzchen gemiensam auf 2×2 Rädern, mit 2 Gläsern und 1 Flasche Wein mit Luftpolster im Rucksack gemütlich auf einen Friedhof. An dem einzigen sonnigen Sonn-tag der letzten Wochen. Für gutes Licht. Für gute Bilder. Und weil man nur an Sonntagen auf dem denkmalgeschützten Melaten ungestört und unbestraft Fahrrad fahren kann. Der kürzeste Weg… Zu meinem Engel. Mit dem, zu dem, den (oder was ) ich liebe. Aus Dankbarkeit für das Schöne. Für das, was wir bisher bekommen haben. Aus Respekt für das Mir-Gegebene. Um es zu feiern. Um das Glück, die Liebe und das Gegebene-Geschenkte eines lieben Menschen (oder des Großen da oben), der mein Wesen, mein Dasein und meine Arbeit schätzt, festzuhalten. Und um es zu leben und zu genießen. Für den Weg bisher und für den Weg danach. Auch für den, der uns gemeinsam nach Berlin führte. Wege, die sind vergleichbar. Die Ziele nicht. Das Einzige was zählt, ist, sie auch zu erreichen. Das, was man gesucht hat, zu finden. Um dabei glücklich – zu bleiben. Sein Leben zu leben. Wahrhaftig zu leben. Weil es das Einzige ist, was wir tatsächlich besitzen. Nur dieses Eine. Und wo könnte ich das besser begreifen (und schlussendlich auch tun), wenn nicht auf einem Friedhof? Und ein paar Tage später 5191-fach auch in Berlin. An einem glücklichen Tag, den mir meine Eltern geschenkt haben, wenn gleichwohl mit einer Unglückszahl. Aber: Geschenkt ist geschenkt ;-) Und mich macht es bis heute trotzdem glücklich :-D Auch am Glückstag Nr. 43. Wenn auch alles, auch das Glück, vergänglich ist – wir haben es festgehalten. Wir haben es unsterblich gemacht. Uns und eine Stadt aus Glas, Gold und Stein.

Auf einer mehr oder weniger nicht geplanten Reise. Besondere Menschen, besondere Plätze, ein besonderer Tag. Und ein außergewöhnliches Leben, das seine eigenen Geschichten schreibt. Schöne Geschichten und schöne Bilder. Geschichten, die man nur erlebt, wenn man sich traut. Wenn man seinem Herzen vertraut. Unmengen von Bildern in nur dreieinhalb Tagen. Das wirkliche Erste Mal in Berlin. Obwohl es schon das fünfte war. Alles vergessen gemacht. Fast alles ;-) Liebe besiegte einmal mehr - alles. Und meine Kameras hielten es fest. In meinen Armen, in meinen Augen. Ein schönes, verrücktes und glückliches Leben. Unscheinbar, still und gewöhnlich. Dem Anschein nach. Ich erinnere nur an das Wort ”Stein” ;-) Perlen einer Kette. Wasser, damit es nicht vertrocknet. Bewegen, um nicht stehen zu bleiben. Und das tun, was man am besten kann… Das, was man tut – zu lieben. Jeden Moment davon, jede einzelne Sekunde.

PERLEN IN BERLIN

ZBOGOM BERLINSKI ANDJELE

Das vorletzte Bild auf dieser Berliner Reise. Angel of… Ein Spatz ist nicht nur ein Spatz… Sonst hätten wir nicht beide gleichzeitig Gänsehaut gehabt, als er direkt vor unseren Nasen – im warmen, trockenen und gemütlichen Sofa von Starbucks auf dem Pariser Platz, (wieder mal) im strömenden Regen – landete. Und er blieb noch lange stehen. Still, neugierig und völlig gelassen. Uns anschauend. Und als ich dieses Foto im Peter Pan A hatte, flog er sofort wieder weiter. Auf und davon… Kurze Zeit später haben wir den Raum der Stille entdeckt. Mama war wieder… Nur zu Besuch… Sonst hätte ich auch dieses, letzte Bild, nie geschossen.

DAS LETZTE BILD

Ebertstraße Ecke Dorotheenstraße. Blut ist kein Wasser. Wasser auf Blumen dagegen, war wieder ein Zeichen. Warum sonst hätte ich dieses Jahr so viele Blüten mit den Kameras verewigt? Warum gerade diese, unmittelbar vor der Abreise? Im Regen? Mitten in der Betonlandschaft Berlins? Auch das hat etwas mit Zeichen und Wunder und Geschehen zu tun. Mit Liebe. Und mit meiner Mutter. Auch sie hat Blumen so geliebt. Wie ich Köln. Kölner Haie. Auch sie haben mich einmal mehr auf meiner Reise nach Berlin begleitet. Erinnerungen und Eishockey. Hai und Haie-Schlüsselband, an dem die GPS-Streichholzschachtel die ganze Zeit in Berlin um meinen Hals hing. Ein Stück Köln, ein Stück zweiter Heimat. Und BAP. Damit die Farbe auf der Tour nicht vertrocknet… Nie wieder das Beste in meinem Leben verpassen. Südländisch gelassen, lange geduldig, ultra glücklich, einmalig bekloppt, nicht multitaskingfähig… Dafür aber ein Seher und zwar einer – ausschließlich in Multicolor. Mein Jahr. Und ich dachte, ich hätte das beste bereits hinter mir. Hätte ich bloß mit Maja in dieses Jahr hineingefeiert. Nun, Weihnachten war auch nicht gerade trocken… ;-) Und ein Grizzly ist ja auch ein Bär, oder? ;-) Oh, Bjonda, wie ich dich liebe! Pametna curo ;-) The Best is yet to come… Nummer 91 ;-) Ich komme jetzt auch viel öfter als früher. Nicht nur nach Berlin :-X Der magische Klang des Knatterns des Verschlusses vom Kleinen Schwarzen ist höllisch ansteckend ;-) Wer jung ist, bleibt mit mir noch viel länger frisch. Ist aber manchmal auch – ganz arm dran, gebe ich zu ;-) Draußen in Multicolor, drinnen, im Laufe der Zeit, entdeckt man auch die gegenseitige Liebe zu den einfacheren Farben. Hauptsache, es bleibt alles schön bunt und vielfältig. Dann ist ja meistens auch dort alles im Lack ;-)

Damit schließt sich auch der letzte Kreis. Ohne Berlin wäre meine eigene Pilgerreise hier auch nicht vollständig geworden. Daher diese kleine Verlängerung. Den Rest des Beitrages gibt es woanders. Wenn man weiß, worum und wohin es geht. Und wo und wie man suchen muss ;-) Der, der weiß, wie mein Herz schlägt, der wird diesen neuen Weg sicherlich finden.

Ich träume jedenfalls weiter. Aber ich wache auch noch auf ;-) Damit auch solch ein Traum wie dieses Foto unten irgendwann zu Wirklichkeit wird. Be Knipser um Mitternacht. Und begrüße das Neue Jahr am Brandenburger Tor. ICH HABE ES GETAN ;-) Mein schönster Jahresanfang seit Jahren ;-) Voller Symbole. Nichts geschieht umsonst. Und Sie wissen es vielleicht gar nicht – ich war quasi in der Heimat. Der Sandstein, aus dem (zum Teil) das Wahrzeichen der Hauptstadt gebaut wurde, stammt von der Insel Brač. Und auch im Weißen Haus haben wir damit mitgemischt. Tja, so sind sie, die Hasen… Haben ihre Pfoten überall ;-)

DAS BESTE ZUM SCHLUSS

Doviđenja, Berlin!

Tschüss, WordPress!

Hallo, neue Träume!


Und… Bis bald… ;-)