Es werde Licht

Köln-Köln. KÖLN!

Mir passieren Sachen… ;-)

Berlin-Köln

Im ICE saß uns schräg gegenüber ein alter weißer Mann! Mit einem Ankh am Handgelenkkettchen! Und kaum sind wir zuhause angekommen, erschien mittig über den Balkon ein wunderschöner, großer Regenbogen! Hier habe ich nichts mehr zu sagen. Mein Herz spricht für mich. Genau das, was es mit seinem Auge gesehen hat. Was es jetzt sieht. Was unsere Beine in Berlin abgelaufen sind. Und diese zwei einmaligen Hände auf dieser Seite in den 9 Tagen geschrieben haben. Es brennt! Lichter-Loh(n). Gerade wieder – in allen Farben. Ich muss bald wieder auf den Melaten. Oder nach Hamburg ;-) Oder wir uns… ;-)

Jetzt, zwei Tage und ein paar Arbeitsstunden später, werden wir wieder ruhiger, sachlicher und besonnener. Ich denke aber schon, dass wir unseren Fahrplan einhalten können und werden. Melaten ist sicherlich noch diesen Monat dran. Hamburg noch dieses Jahr drin. Danach ist wieder – Ruhe. Kroatien ruft. Kanada wartet. Und Irland ist auch wieder pleite ;-) Auch dieser Blog-Abschnitt wäre damit abgehakt. Berlin werden wir, wenn überhaupt, nur noch geschäftlich besuchen. Solch einen 9-Tage-Urlaub kann eh nichts und keiner mehr toppen. Man(n) solltte manchmal wirklich dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Und noch etwas zum Schluss… Schneeglückchen hat mich heute gebeten, doch ein paar Bilder hier hochzuladen. Für Freunde und Familie, die sich mit meinen Schutzmaßnahmen, Seiten und Passwörtern nicht so gut auskennen. Ich wollte es nicht. Aber ich kann ihr auch keinen Wunsch abschlagen. Liebe ist… Respekt. Erfüllung. Tun. Ackern. It’ s. My. Life. Das Problem ist nur – ich habe mit größter Mühe erst ca. 200 von über 20.000 Bildern aussortieren können. Die dann auch noch hochzuladen… Liebe ist harte Arbeit ;-) Aber ich kann doch schon mal verraten… Es sind schon ein paar schöne Bilder dabei ;-)

Tag 9

Ausgeschlafen. Die (doch ;-) 2 Flaschen australischer Feuertrauben im Blöck-Haus am Alexanderplatz haben ihre gute Wirkung erzielt ;-) Glücklich und zuFrieden die Reise abgeschlossen. Keine Wehmut, kein Abschiedschmerz. Kenne ich sonst überhaupt nicht ;-) Im Gegenteil! Ich freue mich auf die Heimreise mit ihr, auf die nächsten noch mehr. Auf die schönen Momente, die sich wiederholen, nur an anderen Orten. Hauptsache mit ihr! In Hamburg hat das Ganze angefangen. Mit Engeln, mit Liebe, mit Foto-Reisen. Berlin hat diese Liebe noch solider, noch fester gemacht. Überzeugt. Dass das, was ich dafür tue – richtig ist. Jetzt tun wir es zu dritt. Da erinnere ich mich gerne wieder an Berlin 2002. An Gleichgesinnte. An andere Fotografen. Und an Menschen, die mir auf diesem Weg begegnet sind. Delfine, Coelho, Anhänger, Anfänge meines Bloggens und Sachen, an den man hängt… Sie machten mein Berlin von Anfang an aus. Durch sie sah ich und sehe ich jede Sache aus mehreren Blickwinkeln. Seit ich Berlin und Berliner kenne, habe ich andere Sichtweisen gewonnen. In ihnen sehe ich auch mein Berlin und meine eigene Zeit und Entwicklung. Unsere schönen Momente, Tage und Jahre. Sie waren Lichtblicke, die meine und unsere Lichtblicke jetzt, in den letzten 9 Tagen, so blau, klar und wunderschön gemacht haben. Dafür braucht man kein Glück. Das schöne Wetter, Sonne und blauer Himmel kommen von ganz alleine. Dann, wenn man selbst für etwas Schönes brennt, seinen Weg klar vor sich sieht und für diese Ziele und helle Träume arbeitet. Jahr des Rheinischen 11. Lange Wege gehen. Manchmal durch Schnee, manchmal durch Sonnenschein. Das Jahr des Hasen und das Leben eines Träumers. Die Hoffnung, dass alles gut wird. Und Liebe, die mich überall hin begleitet. Das macht stolz! Nicht nur wegen des Gefühls, dass es richtig ist. Auch wegen des Gefühls, dass man Träume sehr wohl im wahren Leben leben kann. Dass man, wenn man das tut, was man liebt, jeden Tag irgendwo ein Regenbogen zu sehen bekommt. Augenblicke und Sekunden - in allen Farben des Glücks. Träume. Vielfalt. Geduld. SehnSucht. VerLangen. WegE. Ziele. Ehrgeiz und Erfüllung. Und die Gewissheit, dass man das, was man tut, wie man die Sachen sieht, anpackt, Träume erreicht und wie man etwas (aus)leben kann – dich doch zu etwas Besonderem macht. Weil das, was du tust, nicht jeder kann. Glück, Schönes und Zeit festhalten. Sachen mit den Kinderaugen betrachten. Mit dem Herzen sehen und auf sein Schlagen und Reden hören. Mit allen Sinnen fühlen, erdenken, bewegen und verwirklichen. Erträumen. Und das Schöne, am Schluss, überall um dich herum erLeben und mit jeder Zelle deines Körpers spüren zu können. Es mitnehmen. Mit dir um die ganze Welt herumtragen… Das Wesentliche. Das Werkzeug eines auch solchen Lebens. Liebe. Pläne und Ziele, Träume und Wirklichkeit, Streben nach Glück und Glücklichsein. Die Mühen, die sich lohnen. Und die Menschen, die man auf diesen langen und manchmal sehr beschwerlichen Wegen trifft. Erst sie zeigen dir, was und wer du wirklich bist. Was du richtig tust. Und warum. Wenn du Glück hast, triffst du auf sie. Weil sie das Gleiche tun. Es. Lieben. Und… Leben. Wie du auch – ihren eigenen, guten Weg, gehen.

 

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Tag 8

Frühstück anderthalb Stunden. Lästermäulchen saßen auch wieder an unserem Tisch ;-). Beinfreiheit… in Berlin. Erster Streit wegen Wasser. Mich statt dich. Frau Herzog wieder. Zwilling am Ku’damm. Wetter hält. Die letzten Touren. Korrektur: Sea Life, Abschied vom Gendarmenmarkt und Friedrichstraße und Starbucks ;-) Das war’s, liebes Berlin! Urlaubstechnisch war es das letzte Mal, dass wir hier weilten. Ich finde Dich wunderschön, wie schon immer. Und ich liebe Dich auch. Aber ich denke, das, wonach mein Herz sich gesehent hat, hat es auch erfüllt bekommen. Neue Horizonte und Sichtweisen. Neue, noch nie dagewesenen Farbenkleider. Aber auch viel zu groß, viel zu fremd, zu schnell verändernd. Ich bin beschauliches gewöhnt. Kleiner, ruhiger, inniger. Du bist und bleibst (für mich) – Geschichte. Geschichte dieses Landes, meiner Vergangenheit. Geschichte und das Sprungbrett meiner Zukunft. Das wirst Du immer bleiben. Auch das kann uns – keiner mehr nehmen ;-)

48 GB an Bildern. Die Canonen haben es überlebt. Gute Canönchen ;-) Urlaub und Arbeit genossen. Bis auf ca. 10 Minuten heute ;-) Danach haben wir beide gelacht und mussten es wieder tun ;-) Die Erklärung wird noch vielleicht folgen. Sonst… Experiment auch gelungen. Fast 20.000 Bilder kamen auf dem Server in Köln drahtlos auch an. 10 Bilder bereits verkauft. Und Schneeglückchen hat das Urlaubsgeld auch schon raus ;-) Heute war auch ein Nichts-Besonderes-Tag ;-) Viel gelaufen. Viel anstehen müssen. Und viele Wolken wieder am Himmel. Jetzt regnet es auch noch. Tat absolut nichts zur Sache ;-) Wieder viel gesehen, viel erlebt, viele Fotos gemacht. Dadurch, dass wir uns so gut verstehen und ziemlich locker und flexibel sind, haben wir durch das Wetter einfach kurz umgedacht und doch noch ein paar Sachen gesehen, die wir ursprünglich auch sehen wollten und wegen des Zeitmangels nicht konnten. Wir haben keine einzige Minute dieses Aufenthaltes bereut! ALLES hat gepasst! Die Engel haben auch alles gegeben, die lieben Licht-Beschützer ;-))) Ich weiß, ich wusste es seit Hamburg schon, immer was ich tue ;-) Und ich wusste auch, warum wir schon am zweiten Tag (erster ohne Regen ;-) dieser Reise auf den Dom mussten. Auf die Kuppel. Und warum wir wie zwei Irren fast eine Stunde lang oben auf dem Dach des Doms im Kreis gelaufen sind ;-))) Lichter komplett ohne Regen. Die berühmtesten und schönsten haben wir alle erwischt. Menschenleer. Obwohl wir jeden Abend mindestens mit einem Fotografen gequatscht hatten ;-) Ein-zwei Gebäude hätten es noch sein können, ist aber absolut nicht schlimm. Wie ich schon sagte – neue Sichtweisen. Das hat uns gereicht. Jetzt sitze ich hier in diesem riesigen Sofa, während die Wunderschöne in der Badewanne “Viva Colonia” singt, freue mich, auch hier, doch noch etwas Zeit zum Schreiben geschenkt bekommen zu haben. Ich freue mich auch auf die Heimreise, auf die Ruhe, keine müden Beine mehr abends, keine Blasen, kein Jagen. Ruhe und Frieden. Oder Entspannung. Wie in der G-Kirche ;-) Auch auf das Blättern in den Bildern freue ich mich riesig! In Ruhe und mit viel Zeit. Die Zeit des Jagens auszahlen zu lassen. Überlegen, was wir mit den schönsten Bildern machen, welche wir verschenken, welche für uns vergrößern und behalten… Das war so genial! Jedes einzelne Bild ist auch einzigartig, einmalig… Berlin, noch nie von uns so gesehen. Ich, wir – alles, aber wirklich alles haben wir aufgesaugt! Wie kleine Kinder, die an ihren Fläschen nuckeln!  Oder wie der letzte Latte Karamell auf der Friedricher heute. Bis auf den letzten Nuck. Genau gepasst! Kein Eindruck zu viel, kein Weg zu weit, Zeit für uns gehabt, vieles entdeckt, viele gesehen und gesprochen. Jetzt gleich nur noch schnell die Sachen packen und dann geht es wieder zum Alex. Noch ein letztes Mal. Ich freue mich schon auf die Flasche Känguru-Schirasch und auf ein fettes, schweres T-Bone ;-) Ist aber kein Maredo. Etwas teuerer. Aber auch besser. Auch für die Stimmung heute. Diese Frau verdient es, verwöhnt zu werden! Und was mich betrifft – ich hatte schon immer ein schönes Leben. Dachte ich. Be Hasi. Be Irren. Be Rlin ;-) Rückwärts nimmer, schöner immer ;-) Tschö, Bärchen!

P.S. Bilder suchen Sie hier (noch) vergeblich. Vielleicht lade ich sie in Köln noch hoch. Vielleicht auch nicht. Nicht mehr wichtig. Träume und Liebe leben, Uns, Glück und Gutgehen schon. Viel mehr.

Tag 7

Neue Lesezeichen ;-) Warschauer. Mauer. Eastside. Funkturm und zwei, die noch bekloppter sind als wir. 2 Russinnen im Cafe am Checkpoint. Charlotte. Eis. Spatz. Frau Herzog. Mitternachtsfeuer. Blasen.

Tag 6

Ich schaffe es nicht mal mehr, zu schreiben ;-) Das ist so herrlich! Echtes Schuften im Urlaub ;-) Aber Schuften, das sich sehr lohnt. Manchmal gehe ich ihr schon ein bisschen auf den Wecker, aber ich kann nicht anders ;-) Die einzigen zwei Sachen, für die wir uns Zeit lassen sind Frühstück und Schlafen ;-) Sonst – Akkus rein, Bilder herunterladen, Akkus wieder aufladen und los. Und das mindestens zweimal am Tag! Die Arme(n)! ;-) Aber alle halten es noch ganz gut aus. Und so bleibt mir nur noch Zeit für Lesezeichen. N-TV, Taxifahrer, Demos, Paparazzo, Warschauer Straße, Neugierde, Roommaid, Romantik, Museumsinsel im Mondschein, Fragen nach den Lichtern… Es geschiet etwas Wundervolles hier! Abgesehen davon, dass ich das Gefühl habe, Engel geben für uns zur Zeit alles! ;-)

Tag 5

Bloggen ist mir nicht mehr wichtig. Die Berichte woanders schrieb ich in den Pausen an den Bushaltestellen zwischen Großer Stern und Friedrichstraße. Nicht viel, aber immerhin ;-) Ich möchte einfach nur, dass auch diese Reise in für mich ewiger Erinnerung bleibt. Ich schreibe nur für mich selbst. Ein bisschen auch für uns. Weil schön. Nicht mehr und nicht weniger. Viel wichtiger ist es mir aber, mit ihr diese Wege gemeinsam zu gehen, gemeinsam zu bereden, gemeinsam zu begeistern. Zusammen, glücklich und teilend. Fotos machen bis zum Umfallen. Gehen. Weiter. Bis die Beine nicht mehr können. Und so geschah es auch heute. Um 6 Uhr aufgestanden. Frühstück und Jagd. Unglücklicherweise schaut unser Zimmer nicht zum Brandenburger Tor, aber man kann ja nicht alles haben. Ich habe sie ;-) So müssen wir, um das Tor zu sehen und abzulichten, raus. Samstagmorgen um 7. Bis auf 3-4 Botschaftpolizisten keine Menschenseele auf dem Pariser Platz. Wie geschaffen für Hasis ;-))) Begegnungen, Lachen, Reden, Neugierde… Alles hinterlässt hier so wunderschöne Eindrücke auf uns! Berlin ist wunderschön! Und die Berliner, die wir trafen, machen diese Stadt noch schöner, noch authentischer, noch freundlicher. Nur ein paar Gedanken für heute. Weil keine Zeit. Sie läuft und läuft… Und wir – halten sie fest. Gestern auf Heute 22 Stunden auf den Beinen. Ich kann viel aushalten, aber Schneeglückchen überrascht mich mit ihrer Ausdauer immer wieder aufs Neue. Und dabei treibt sie fast keinen Sport ;-) Vor der Jagd noch schnell in die Friedrichstraße zum Latte. Alte Liebe, die rostet nicht. Und dann… Die Tour der Lichter… Zum 2. und dann auch zum 3. Male insgesamt gestern die geliebte Statue mit goldenen Flügeln gesehen. Auch sie hat mich verzaubert ;-) Am Abend auch noch ca. 30 andere Fotografen. Aber alle, auch wir, fanden unseren Platz unter dem Mond an der Junistraße. Snow in… ;-) Es war grandios! So viele Bilder, so viele Farben… Nur die Busse ließen auf sich warten. 45 Minuten, 3 nicht gekommen… Wir haben das Beste daraus gemacht. Belevue abgelichtet, Muschel festgehalten, geredet und geredet, uns gegenseitig gewärmt, über gemachte Bilder auf dem Display geschwärmt… Dann zum Gendarmenmarkt. Und wieder warten… Ausgerechnet dort musste ein Fotoshooting mit 2 Models auf den Treppen unter den Engeln stattfinden. Kennt der Hasi… ;-) Geduld, Warten, unsere Zeit wird schon kommen… Und sie kam auch. Ab 1 Uhr hatten wir unsere Bahnen frei. Meine Güte, was haben wir auf die Knöpfe gedrückt! Meine arme Canone musste ich danach vor lauter Mitleid abknutschen. Vielleicht auch aus Dankbarkeit ;-) Ich bin so. Dankbar für Schönes und glücklich für die getane Arbeit, die wieder neues Glück erschafft ;-) Alle drei Gebäude fotografiert, uns abgefroren, ein bisschen auch geärgert über Rücksicht anderer Fotografen und Passanten. Meist junge Leute. Eben auch – kein Stil ;-) Aber unsere Bilder hatten wir irgendwann dann auch im Kasten. Und als das vorbei war – ab nach Hause. Naja, fast ;-) Das Tor. In allen Farben des Regenbogens. Bis 3 Uhr noch voll mit Menschen, vor dem Adlon wieder Horden von Polizisten wegen der Demo… Ausgerechnet dort hat sich der Mob versammelt! Nun, ich weiß diesen Protz zu schätzen, solche Menschen sollen mir egal sein. Ich bin auch für Protest, wenn gerecht, aber ein Hotel zu besetzen? Nicht alle haben dort ihren Aufenthalt mit der goldenen Kreditkarte bezahlt oder checken dort aus Langeweile, Luxus oder zum Poppen ein. Was mich betrifft, ich weiß, was ehrliche Arbeit bedeutet und wie hart man für solch schöne Sachen ackern muss… Also – aus dem Hotel durch die Hintertür raus und ab zum Törchen ;-) Ab 3 gab es keinen Halt mehr! Keine Polizisten, keine Demonstranten, keine Touris mehr, die für jede Farbe unbedingt ein Foto in unserer Schusslinie machen mussten… Das Glück der Geduldigen und Tüchtigen ;-) 45 Minuten Glück in Vollendung. Blutroten Flüsse. Farben der Herzen. Der Platz völlig frei, sogar der Security-Mann hat für uns extra Platz gemacht und hat sich in sein Häuschen zurückgezogen, damit wir auch die Gebäude neben dem Tor menschenleer erwischen können. Großartig! Genial! Einmalig! Ich glaube, das wird nichts mehr toppen können! Und jetzt… Pfeife auf Formel 1. Das Einzige, was wir heute gemacht haben war Frühstück. Reingehauen wie hungrige Wölfe ;-) 90 Minuten saßen wir am Tisch und genossen es. Und redeten über heute Nacht. Jetzt tun wir das einzig Richtige. Wir gehen wieder aufs Zimmer. Spielen. Schlafen. Träumen. Über Regenbögen und glückliches Leben. Nicht mal zwei Stunden geschafft. Zu aufgeregt ;-) Heute ist eine schöne Brücke dran. Und Zoo. Berliner Dom auch. Und was wir sonst noch schaffen ;-) Sea Life, Potsdam und Friedhöfe müssen wir leider sausen lassen. Time after Time… ;-)

Tag 4

Es ist so weit… Dachte ich. Schwund ;-) Ich habe auch etwas vergessen. Die Schnellwechselplatte für Mein Frodo. Hieße – keine Nachtbilder mit Stativ. Habe ich aber gestern noch rechtzeitig gemerkt. Dachte ich auch. Waren gestern eh am Alex, Saturn ist ja in der Nähe. Also, Shoppen war angesagt. Schnell gefunden, gekauft, super. Dachte ich. Am Abend dann, voller Aufregung, stehen wir unter dem Fernsehturm und schauen erst einmal einige Minuten fasziniert das bunte Schauspiel an. In allen Farben! Packen aus, zittern, reden, freuen uns… Die Einzige, die Bilder gestern Abend gemacht hat, war The One And Only. Für ihre Freude, ihren Glanz in den Augen, das Reden, Lachen – war mir die Platte, die leider zu klein war, auch egal geworden. Es hat sich mal wieder gelohnt! Und auch für solche trotteligen Abende bin ich dankbar. Für die Freude anderer. Und für Engel, für das Licht, für das wunderschöne, blauhimmelige Wetter und das Glück und Ackern dafür. Heute laufe ich ca. 1km zu Fuß zum nächsten kleinen Fotogeschäft und kauf mir das Ding in der richtigen Größe. Da wir gestern nur den Dom, den Reichstag und den Juli-Engel besucht haben (41 km, mal zu Fuß, mal mit Bus und U-Bahn ;-) schaffen wir heute weiter. Löwen und Franzosen, die Blöcke aus Granit und vielleicht noch 1-2 Ziele. Wir sind trotzdem – die Ruhe selbst ;-) Geduldig, mit Spass dabei, keine Eile… Holen wir heute in vollen Zügen auch für mich noch nach ;-) Wir genießen es einfach. So wie jetzt. Ich das bisschen Schreiben, sie mit einem großen Latte mir gegenüber. Oder wie eben, beim Frühstück. Herrlich! Wir beide reden nicht sehr viel beim Essen. Hat auch etwas mit Genuss zu tun ;-) Dafür aber gut beobachten. Ich fühle mich nie alleine ;-) Und auch meine psychiatrische Störung kommt mir in ihrem Beisein nicht allzu tragisch vor. Beobachten und dann ordentlich darüber reden. Lese: Ablästern ;-) Es ist schon lustig, was man auch in so einem großartigen Hotel an Menschen zu sehen bekommt. Unsichere Schlipsträger, nervöse Dickerchen, die mit ihren Smartphones sogar beim Frühstück keine Ruhe finden, Frauen, die sich wie letzte Bauer-Sucht-Bäuerin anziehen und ähnlich so benehmen. Wiederum auch hübsch gemachte, teuer aussehende Frauen, die dermaßen mit sich und ihrer Erscheinung beschäftigt sind, dass sie nicht mal darauf achten, wie man sich beim Essen benimmt. Stil kann man auch nicht mit Geld kaufen. Es ist auch jeden Morgen eine Wonne, Männern beim betrachten meiner Wunderschönen zuzuschauen. Sie kleidet sich recht schlicht, wirkt aber so extravagant, als hätte sie für ihre Garderobe Tausende von Euros ausgegeben. Stil eben ;-) Meist figurbetont, ohne viel Make Up (braucht sie ja zum Glück nicht ;-) und fast immer beinfrei. Das liebe ich an ihr am meisten! Sie zieht die Blicke auf sich, ist aber dabei so selbstbewusst und souverän in ihrem Auftreten, dass sie sich nichts anmerken lässt, wohl aber, solch Blicke immer registriert und genießt. Nicht so wie diese Trullas an den Tischen um uns herum, die sich während des Essens nachschminken oder mit ihren Händen in den Haaren wie mit lästigem Mücken-Wegjagen hin und her fuchteln, damit einer bloß draufschaut, eitel die “Konkurrenz” beäugen oder eifach die Kaffeekanne vom benachbarten Tisch klauen, wenn ihr eigener Kaffee alle ist. Obwohl es auch im Frühstückraum ein Restroom gibt und für ca. 5 Tische je eine Bedienung zuständig ist, die innerhalb von Sekunden Wünsche erfüllen kann. Schön, auch diese Welt zu sehen. Und wissen, wo man selbst steht. So erinnere ich mich wieder an unseren Tin. Und die schöne Schlichtheit der hellen Armut. Hat auch etwas mit Anmut zu tun. Wir sind schon ein klasse Paar. Rasse und Klasse ;-) Ändert auch der Urlaub in einem teueren Hotel nichts daran. In den kühlen Nächten Berlins, verirren sich ihre müden, schönen Beine immer noch zwischen meine Oberschenkel und suchen nach Wärme und meinen Händen… ;-)

Die Platte ist da! Berliner wieder lustig. Mercedes und BMW ;-) Und ein Vogel auf dem Balkon. Ein Berliner Spatz! Sie werden sicherlich denken - in Berlin – nichts besonderes. Oh, doch! Die Nähe zum Raum der Stille, zu den Regenblumen und Starbucks am Pariser und an das letzte Jahr. Und dieser Vogel blieb heute auch wieder – stehen. Und sang! Aus voller Kehle! Fast eine Minute lang. Saß auf der Brüstung, schaute uns an und sang. Zu kurz für die Kamera zu holen. Aber lange genug, um mir wieder Tränen in die Augen zu jagen. Liebe und Stolz. What the f**k ist Lankwitz?

Das war ein wirklich wundervoller Tag! Über die Platte wie Bolle gefreut. Endlich Nachtbilder ;-) Dann waren wir noch in der Gedächtniskirche, da das Wetter kurzzeitig wieder auf Grau umgeschlagen hatte. Ruhe. Frieden. Oder Gelassenheit, wie Jule es sagen würde ;-) Ana hat uns am Alex auch kurz besucht. Gendarmenmarkt habe ich danach zum ersten Mal im Leben mit dem Hai fotografiert. So viele wunderschöne Details! Dachskulpturen, Kolonaden, Muster… Danach sind wir vor Hunger fast gestorben ;-) Also hieß es wieder – das hübsche Galaktische anwerfen und nach Maredo suchen. Echt toll das kleine Telefon ;-))) Ich weiß, warum ich es brauche und wofür gekauft habe :-P Reisen wird damit viel, viel geiler, als es eh schon ist. GPS ist ständig an, hat uns schon ein paar Male viel Zeit gerettet und bei der Orientierung geholfen. Auch die Apps für BVG und Sehenswürdigkeiten haben sich gelohnt. Alles viel leichter zu finden und viel besser damit zu erreichen. Kein Herumirren mehr, keine falschen Bahnen nehmen, man kann auf die Schnelle ein Restaurant oder eine Sparkasse in der Nähe finden… Und gaaaanz wichtig – viele Starbucks in Berlin ;-) So haben wir uns wieder am Abend die Bäuche vollgestopft, glücklich und zufrieden (über die Bedienung im Maredo werde ich auf der Homepage extra morgen Früh über das Galaktishe berichten ;-) So nett war sie zu uns, so nett! Noch ein Berliner Spatz ;-) Und kaum waren wir wieder auf Unter den Linden, dachte ich wieder an… An meine Mutter, an diesen Vogel, an uns, an das, warum ich es tue, warum diese Reise, warum ein letztes Mal hier darüber schreiben, warum Lichter, warum Buntes… An diesem Abend habe ich alle meine Antworten gefunden! Die eine schritt, ja, rannte fast neben mir, als wir diese beleuchteten Bäume sahen. Und im Augenwinkel, wir haben uns nicht einmal umgedret, sahen wir wie eine Eins, gleichzeitig unseren schönsten Berliner Sonnenuntergang unseres bisherigen Lebens! In allen Lila- und Orangenuancen… Wunderschön! Der Himmel sang für uns! Und unser eigenes Bild war auch zum Piepen ;-) Wortlos, völlig wortlos. Wir drehten uns beide in Richtung Tor, schauten uns an, schmissen die Rucksäcke auf den Boden, schnappten uns die Kameras, das nächstbeste Objektiv und rannten bis wir fast nicht mehr atmen konnten. Die Lungen wollten nicht, die Beine konnten zum Glück noch… Und so ratterten wir unsere Symphonie am Brandenburger Tor bis es dunkel wurde und das Tor ins Rötiliche eintauchte. Die Purpurnen Flüsse. Und wieder neue Begegnungen… Zwei Deutsche, ein spanisches Pärchen, nette Polizisten-Bären. Genial! Das war nur noch mit Alex und Fernsehturm zu toppen. SIE wollte, dass ich dort noch einmal zurückkehre und MEINE Bilder mache. DAS nenne ich Liebe! Ja, sterben vor Schönheit dessen, was mich wieder nach Berlin trieb! 16 GB nur mit dem Turm! Bei der Polizisten-Hundertschaft am Bahnhof (sich noch sicherer zu fühlen mit der teueren Ausrüstung – geht gar nicht ;-) Und wieder nette Worte. Berlinerisch. Joa, Sie können hier bleeben, Sie stören uns joa nüscht ;-) Dann sind wir noch mutiger geworden. Ab auf die Wiese am Füße des Turms, direkt gegenüber Starbucks (tja ;-). Küssten uns unter dem sternenübersähten Himmel, der Mond lächelte uns zu. Schwiegen, genossen und drückten alle paar Sekunden auf die Auslöser, ohne mit den Wimpern zu zucken ;-) Vorzüge der Technik ;-) Wirst umarmt, schaust den Liebsten an und in beiden rechten Händen steckt jeweils ein Funker, der ohne Rücksicht auf Sabbern und Fehlküsse, gedrückt wird. Wir sind schon ganz schön verrückt. Gaby hat es am treffendsten gesagt: Naturbekloppt. Gleichgesinnte. So. Und jetzt gehen wir zu Bett. Ich hätte da noch einen Fernauslöser… Oder ich geh gleich noch kalt duschen. Hilft nichts. Ich bin verrückt! Nach Berlin, nach Buntem, nach Fotografieren und nach dieser genialen Frau. Alles in umgekehrter Reihenfolge ;-)

Tag 3

Keine Lust! Keine Zeit! Voll vom Frühstück. Und ein blitze-blank-blauer Himmel! Es schreit nach Fotos! Tor, Alex, Hasendamm… Auf ins Licht! Blogen ist echt nichts mehr für mich ;-) Habe gerade noch Zeit genug, um die Speicherkarten zu leeren und will schon wieder los ;-) Nur so viel an Lesezeichen… Heute wieder den Großen besucht. Wieder so viele tolle Begegnungen, so viele tolle Fotos von Juli… Freundliche Mitfahrer, neuigierige Berliner, höfliche Berliner… Einfach toll! Und das Größte überhaupt – die Engel wachen über diese, unsere Reise. So ein geiles Licht, so ein blauer Himmel! So toll, dass ich heute zum ersten Mal beim zweiten Mal meines Lebens an der Siegessäule ein paar Tränen vergießen musste. Aus Liebe. Aus Trotz und etwas Trauer. Und aus Freude, dass ich so ein geiles Leben habe! Obwohl da lang (das wusste ich gar nicht!) der Lankwitzer Bus fährt. Und mit ihm kurz meine Gedanken weg. Die schnell wieder zurück waren. Bei dem… Engel im Licht. Die Berliner Lichter können jetzt für uns auch kommen. Die Jagd ist eröffnet. Ruhig, es läuft… Und uns brauchen Sie nicht zu suchen. Ich bin unter ihrer “Firma” im Hotel eingecheckt :-P Falco. Niemand wird dich finden… Hauptsache, ich weiß, was ich gefunden habe. Und das suchen wir heute Abend weiter. Quer durch Berlin. Tor, der güldene Engel an der Juli-Straße und ein paar alte Erinnerungen bei den Löwenskulpturen und Franzosen. Det Leben ist dufte ;-)

Tag 2

Fängt wundervoll an ;-) Das verschweige ich lieber  ;-) Frühstück im Überfluss, sich dafür richtig Zeit nehmen und genießen… Dann auch endlich fertig auspacken und feststellen, dass man doch noch einige Sachen vergessen hatte ;-) Aber nu… Ein bisschen Schwund ist immer ;-) Zum Glück ist bei mir alles komplett, was die Fotoausrüstung betrifft. Den Vormittag haben wir im Zimmer verbracht, jetzt geht es mal kurz vor die Türe. Und dann zum Kaffee und… Berlin ist schön! Nicht nur auf dem Balkon ;-)

Und Berliner haben es in sich ;-) Diese Reise auch. Ich bin so glücklich und es gibt so viel zu sehen, zu fotografieren, zu abspazieren, dass mir das Schreiben hier immer schwerer fällt. Diese Frau und die alte Bärin – die machen den Hasi so was von fertig ;-) Nur so viel sei zu erwähnen: Gestern habe ich eine Botschafter-Versammlung am Pariser beobachten dürfen. Was für ein Treiben! Und was für Autos! Und die Aufregung der armen Polizisten… Manch einem kann das alles leidtun. Mir bereitete es Freude. Als ich (Fotos lade ich noch nach, keine Zeit, keine Ruhe ;-))) das Tor heute fotografierte und fragte, ob ich auch die Fontaine mit ablichten dürfte (liegt direkt vor der Schwedischen Botschaft, quasi uns gegenüber sitzen die alten Schweden ;-), sagte er: “Natürlich, bei so einem schönen Hobby kann auch ich nicht “Nein” sagen”. Berliner! Einen haben wir auch vor “unserem” Starbucks am Tor getroffen. Erinnerungen an den Spatz… Und wieder eine schöne Geschichte. Die schreibe ich noch nach ;-)

Potstdamer haben wir lange mit den U-Bahnen suchen müssen. Echt schwer zu erreichen. Aber noch pünktlich zum Knopfdrücken geschafft ;) Wowi, die Frisur saß! ;-) die Bilder haben wir im Kasten, wieder so viele Fotografen um uns herum. Und ein Hühnchen weit weg… Ich erinnere an den kleinen Prinzen… Manchmal ist das Wesentliche… Es ist so wundervoll, hier zu sein! Bunte Fotos haben wir heute nicht gemacht, wir sind ruhige Jäger. Und warten, bis die ganzen Schnell & Weg Knipser auch wirklich weg sind. Heute ist zu viel Hype. Wir sind viel zu gelassen dafür. Und genießen es. Voll und Ganz.

Tag 1 in Berlin

Die Reise war unproblematisch. Der ICE pünktlich. Nichts zu spüren von dem Anschlag, zumindest nicht bei uns. Köln zu verlassen, bei der Wärme im Moment, war echt schade. Kaum hier angekommen, begrüßt uns wieder der Regen. Zum Glück waren wir auch auf diese Eventualität vorbereitet :-P Den Weg haben wir zumindstens schnell gefunden. Das Hotel ist eine Wonne ;-) Es fühlt sich schon irgendwie komisch… ;-) Aber es ist noch eine zusätzliche, nie dagewesene Freude, hier zu wohnen. Das Zimmer ist riesig, die Leute hier freundlich und es sieht auch alles sehr nobel aus. Ich glaube, das werden wir noch öfters machen. Auch wenn wir dann den Rest des Monats fast hungern müssen ;-) Alleine der Blick aufs Tor ist schon das ganze Geld wert! Nun sind wir auch müde. Ich habe durch den Nachtdienst nicht schlafen können, sie vor lauter Aufregung ;-) Die habe ich selbst schon seit 3 Tagen ;-) Berlin, wir kommen! Und die Lichter auch ;-) Mal schauen, ob das kostenlose Wlan auch im Zimmer auf dem Netbook funktioniert. Ein paar Bilder hätte ich schon zum Posten ;-) Nicht nur auf FB oder Tweetie ;-) Bis bald…

Why? Why not!

Nein! Ich schreibe nicht mehr! Ich schwöre! ;-)

Diese – von meiner Homepage aus verlinkte Seite hier - ist nur ein kleiner Hasen-Versuch. Hasen-Locus-Hokuspokus ;-) Eine neue Herausforderung. Zwar bin ich auch schon leicht in die Jahre gekommen, gehöre aber noch lange nicht zum alten Eisen. Nur ein alter Hase ;-) In Sachen, mit denen ich mich gut auskenne. Netz und seine Möglichkeiten sind zwei davon. Dann nutze ich sie auch. Wenn ich kann… Und wenn es gefällt ;-) Liebe das, was du tust… Und lebe es aus. Ich weiß, warum ich es tue. Die Gründe dafür werden wir aber für uns behalten. Nur der Weg dorthin ist das, was tatsächlich zählt. Und das, was dabei herauskommt. Das - was bleibt. Und das wird hier auch zu sehen sein. Ein kleines Abbild des Blog im Hasenweb’schen Universum ;-) So gut wie live und synchron mit einer weiteren großen Geschichte, fast gleichzeitig wie mit unseren Augen, Kameras und Erlebtem, festgehalten und veröffentlicht. In hier verkürzten Auszügen. Ein Mini-Tagebuch unserer Lichtblicke der Lichter aus Berlin. Dank der Technik. Gegeben, um zu nehmen. Gegenwart und Zukunft. Durch Werkzeuge wie Canonen mit Fernbedienung, durch Vaio, Galaktisches, WiFi, WiPi und durch andere, zeitgemäße Wege des Teilens von morgen. Dank der Vernetzung. Gedruckte Bücher werden zwar auch noch gelesen, ich schreibe aber lieber mit der elektronischen Dream-Zeit mit ;-) Kluge Menschen, die es erfunden haben. Und Pfiffige, die es für ihre Zwecke nutzen. Die Betonung liegt auf “Zwecke”, nicht auf Exponieren ;-) Um weiter und mit noch mehr Hingabe das zu lieben, was sie… Lieben ;-) Um besser zu werden. Um glücklicher und einfacher zu leben. Intensiver zu sehen. Erfahrener zu werden. Ruhige, die nie stehenbleiben. Verändern. Weiter entwickeln. Neue Wege gehen. Nachdenken, mitgehen, vorreiten. Und schaffen. Bewegen. Bilder, Vorbilder und Bilderbücher. Ursachen, Folgen und Zusammenhänge. Ich nenne öffentlich nur einen Grund für diesen Schritt: Neues. Die anderen braucht es nicht. Sie liegen leicht auf und tief eingebrant im Hasen-Löwenherzen. Ich weiß, was ich tue ;-) Und ein Stück davon teile ich immer noch gerne. Teilen ist schön. Zusammen auch. Kreativität ohnehin. Und wir beide können es. Schönes für Schönes und dann auch noch geteilt. Warum nicht? Extra für diese Reise habe ich mir über 200 Apps auf das Galaktische gepackt. Davon waren nur 3 Spiele und etwa 10 Stück für das Gängige, was Hasi so fürs mobile Internet braucht. Mail, WordPress, Alfahosting, FB, Tweetie, Wlan, Wetter und Traffic. All die anderen sind nur für Berlin und für Kameras. GPS-Routen unserer Ziele, Restaurants und Starbucks-Läden, Taxi-App für Notfälle, Verkehrsnetz und Fahrpläne der BVG und etwa 180 Stück für Kamerabedienung. Drahtlose Übertragung, Zuschneiden und Bearbeiten von Bildern an Ort und Stelle, Effekte, Beschriftung, GPS-Stempel, Wasserzeichen… Und eine Hand voll Sachen, zum Schreiben dieses Tagebuchs. Weil diese Reise nach Berlin eine ganz besondere ist. Für mich persönlich aus verschiedenen Gründen. Trotz ist nur einer davon. Ich war schon mal da, während die Lichter brannten. Und habe kein einziges gesehen… Bereut habe ich es sicherlich nicht. Ich habe mir aber damals schon geschworen, dass ich die Lichter eines Tages sehen werde. Mit dem, den ich liebe und mit dem, der das, was ich tue, so ähnlich liebt, wie das, was er selbst tut und liebt. Glück gebekommen ;-) Ich möchte auch, wenn wir schon diese ganze kostbare und neue Technik haben, diese auch komplett ausreizen. Um zu sehen, was noch geht. WordPress habe ich damals genauso bitter gebraucht. Die Gedanken mussten raus. Meine Motivation und das in mir tief schlummernde Schreibmonster mussten gekitzelt werden. Das Resultat davon lesen jetzt einige Kroaten. Und es hat sich jetzt schon mehr als gelohnt ;-) Fotos, seitdem ich sie wieder mache und gut am PC und auf dem Tablett malen kann, wollten auch irgendwo ihre Geschichten erzählen, anstatt in die Alben geklebt zu werden oder auf den Servern zu vergammeln. Dafür sind mir unser schönes Leben und solch wundervolle Reisen, die mit Glasaugen schon mal vorab gut festgehalten werden können, einfach zu schade, um sie schon bei der nächsten Reise wieder zu vergessen.  Das reicht eigentlich schon als Beschreibung ;-)

Es wäre nichts Neues, wenn ich jetzt sage, dass das noch ein unerfüllter Traum von mir war. Dass ich mir das Bunte im Leben immer erarbeiten musste, um mein Glück danach auch mehren und teilen zu können. Dass ich Neues, Herausforderungen und Schönes liebe. Und bereits ganz gut unter Leute bringen kann ;-) Meinen Spass dabei, meine Freude daran, ein schönes Leben, unsere Tage und unsere Reisen darin - die habe ich. Alles dafür gegeben. Und eine Menge dafür zurückbekommen. Darüber WERDE ich hier auch nie wieder schreiben. Es geht mir um etwas ganz anderes. Darum, was ein Mensch für das, was er liebt, alles tut. Wie lange es manchmal dauert. Was es benötigt. Was dabei  überflüssig ist. Was daran das Schöne ist. Und die Kernfrage von allen: Was bedeutet für mich das Wort “Liebe” überhaupt? DAS wird hier zu sehen sein. In vollen Zügen ausgelebt und rausgelassen. Beine müde laufen. Liebe leben. Auf Reisen vertiefen. Niederschreiben. Teilen. Schwitzen bei 5 Grad Außentemperatur. Die inneren Feuer und Infernos in der Dunkelheit nach den Lichtern. Canonen quälen, das Galaktische zum Glühen bringen. Ihr Füße danach massieren. Gemeinsam. Träume, Wege, Ziele und Erreichtes. Und das alles mit neuer, weiterer Freude, teilen zu dürfen. Bei FB, bei Tweetie und bei noch drei anderen, die ich nicht mal unter Bestechung und betrunken verraten würde ;-) Die, die sie kennen, wissen auch warum. Warum ich es liebe. Warum ich es tue. Warum ich mich für solche Reisen begeistere, was uns beide dabei antreibt, warum gerade Lichter, warum das Bunte, warum mit ihr. Warum so lange, so gemütlich, warum die Business-Class eines der besten Hotels in der Stadt und warum erst nach 11 Mal Berlin zum 1. Mal im Licht. Was es mir bedeutet, dabei zu sein. Und Andere dabei sein zu lassen. Gleich-Gesinnte. Ich bin ja auch… Nur ein Verrückter unter vielen ;-) Ein Erzähler und Festhalter. Einer, der Freude am Leben und an seiner Arbeit hat. Einer, der Geschichten liebt. Und selbst Geschichte schreibt. Lebt. Delilah, Time Square und Lichter. Manchmal auch mit mir und mit uns – in Berlin. In diesem Monat, ähnlich wie sie auch – ziemlich pleite. Aber auch genauso geil. Sexy-Saxo Knatterbeat. Aus Liebe zu dieser Stadt. Zu Bären. Zu Fotografie. Zu dem, was ich bereits in der Zukunft geschrieben habe und noch schreiben und ablichten werde ;-) Um stolz auch von ihrem eigenen Stolz etwas Schönes zeigen zu dürfen. Die alte, rote Bären-Lady im Glanze ihrer Lichter. Und die Hasen-Familie – mittendrin. Tierischer Spass ;-)

Bis bald, meine wunderschöne, bunte  Stadt! Stadt der Maja, Stadt der Träume, Stadt der Liebe… Stolz! Dich in einer neuen, für uns noch nie dagewesenen Farbenpracht, wieder sehen zu dürfen. Das Wiedersehen im Licht. Verstehen Sie… Engelisch?

Liebe und Stolz

Das ist es, wonach mein Herz sich gerade sehnt – Liebe und Stolz
Das ist es, wonach mein Herz sich gerade sehnt – Liebe und Stolz

Beginne deine Reise. Früher… Oder vielleicht später
Zieh deine Stiefel an

Suche nach Regenbögen
Ist es wolkig

Nimm deinen Fön
Und blase alle Wolken weg

In dir habe ich eine Geschichte gefunden, die ich weiter hören möchte
In dir sehe ich alle Farben
Nicht nur Schwarz oder Weiß
In dir finde ich den Grund und die Hoffnung für all die Träumer

Du bist meine Erfüllung
Du bist mein Geber. Von Liebe und Stolz
Genau das ist es, wonach mein Herz sich gerade sehnt – Liebe und Stolz

Kennen
Fühlen
Sehen
Essen
Schlafen

So ist das Sein

Berühren
Probieren
Lieben
Wollen und Nehmen
Mehr Liebe und mehr Stolz
In dir habe ich eine Geschichte gefunden, die ich weiter hören möchte

Ich nehm’s mit um die Welt – Liebe und Stolz
Das ist es, wonach mein Herz sich gerade sehnt – Liebe und Stolz
Das ist es, wonach mein Herz sich gerade sehnt – Liebe und Stolz

Love & Pride - King, Sm Import (Sony BMG) © 1999

Für dich und für Berlin. Meine Lieben.

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